Traditionelle
Chinesische Medizin
- Das Buch Version 2.0
- 23.7.07 -
Entstanden aus dem
Vorlesungsscript SoSe 2007
Dr. med. A. Kürten, K.
Ostermann, U. Dettbarn und M. Noack


Zentrum für Traditionelle Chinesische
und Integrative Medizin
am St. Hedwig-Krankenhaus
AKADEMISCHES LEHRKRANKENHAUS DER CHARITÉ
LeitenderArzt: Dr. med. A. Kürten
Große Hamburger Str. 5-11
10115 Berlin
Tel: 030 - 23 11 25 27
© Zentrum für
Traditionelle Chinesische und Integrative Medizin, Berlin, November
2006,
www.tcm-berlin.de
Inhaltsverzeichnis
1 Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin
1.1 Geschichte der Traditionellen Chinesischen
Medizin
1.2 Der Mensch in der Sicht der chinesischen Medizin
1.4.2 Das Yin-/Yang-Konzept in der chinesischen
Philosophie
1.4.3 Das Yin-/Yang-Konzept in der chinesischen
Medizin
1.4.4 Die acht Zustände der Imbalance
1.5.1 Die verschiedenen Arten von Qi
1.5.5 Die Substanzen des Lebens im Überblick
1.6 Die fünf Wandlungsphasen (wu xing)
1.6.1 Die Theorie der wu xing in der chinesischen
Medizin
1.6.2 Makrokosmos, Jahreszeiten und Klima
1.6.5 Ernährungs-, Mutter-Sohn-Zyklus
1.6.12 Die fünf Wandlungsphasen im Überblick
1.8 Das Meridian- und Netzgefäßsystem
2
Diagnostische Verfahren in der TCM
2.1 Diagnosekategorien der TCM
2.1.1 Die acht diagnostischen Kriterien (Ba Gang)
2.1.2 Qi, Blut und Körperflüssigkeiten
2.3.1 Stellenwert der Zungendiagnostik
2.3.2 Aufgaben der Zungendiagnostik
2.4.1 Stellenwert der Pulsdiagnostik
3
Disharmoniemuster gemäß Yin,Yang, Blut und Qi
4
Disharmoniemuster gemäß pathogener Faktoren
5
Disharmoniemuster gemäß innerer Organe
5.1 Muster von Leber und Gallenblase
5.1.3 Aufsteigendes Leber - Yang durch Leber- Yin
Mangel
5.1.6 Leber - Blut - Stagnation
5.1.7 Feuchte Hitze in Leber/Gallenblase
5.2 Muster von Herz und Dünndarm
5.2.5 Herz - Blut - Stagnation
5.2.7 Schleim - Feuer erregt das Herz
5.2.8 Schleim - Kälte benebelt das Herz
5.2.9 Fülle - Hitze im Dünndarm
5.3.4 Milz kontrolliert das Blut nicht
5.3.5 Feuchte-Kälte in der Milz
5.3.6 Feuchte - Hitze in Milz und Magen
5.3.9 Magen - Qi - Mangel mit Kälte
5.4 Muster von Lunge und Dickdarm
5.4.5 Schleim - Hitze in der Lunge
5.4.6 Schleim - Kälte in der Lunge
5.4.7 Trockenheit in der Lunge
5.4.8 Feuchte - Hitze im Dickdarm
5.4.10 Flüssigkeitsmangel im Dickdarm
5.4.11 Dickdarmschwäche mit Kälte
5.4.12 Kälte im Dickdarm mit Qi-Stagnation
5.5 Muster von Niere und Harnblase
5.5.2 Nieren - Qi ist nicht fest
5.5.4 Wasserüberfluß bei Nieren - Yang - Mangel /
Innen - Mangel Fülle - Kälte
5.5.6 Nieren - Yin - Mangel mit Mangel - Hitze
5.5.7 Feuchte Hitze in der Blase
6.1 Regeln zur Punktauswahl in der Akupunkturtherapie
6.1.6 Energie ausgleichende Punkte
6.4 Die zwölf Hauptmeridiane und ihre
Akupunkturpunkte
6.4.10 Der San-Jiao-Meridian (Dreifach Erwärmer)
6.4.11 Der Gallenblasenmeridian
6.5 Die außerordentlichen Gefäße
6.5.1 Ren Mai (Konzeptionsgefäß)
7.1.2 Die Anatomie der Ohrmuschel
7.1.3 Die Innervation und Gefäßversorgung der
Ohrmuschel
7.1.4 Mechanismen der Ohrakupunktur und visuelle
Diagnostik
7.1.5 Somatotopie der Ohrmuschel
7.1.6 Aktive Punkte und Punktauswahl
7.1.7 Instrumentarium und Nadeltechnik
7.3 Neue Schädelakupunktur nach Yamamoto (YNSA)
9
Ausgewählte Erkrankungen und ihre Therapie
9.4.4 Aufsteigendes Leber-Yang
9.6.1 Akut-Subakut Wind-Nässe in den Leitbahnen
(Großes Yang)
9.6.3 Chronisch Blut-Stase/ Blut-Mangel (Blut-Ebene)
9.7.1 Akute Blockierung in Leitbahnen und Kollateralen:
Akute-subakute
Rückenschmerzen
9.7.2 Bi-Syndrom: Nässe-Wind, Kälte
9.7.3 Kälte, Nässe, Blut-Stase
9.7.4 Qi-Stagnation und Blut-Stase
9.7.5 Nieren-Schwäche (eher höheres Lebensalter)
9.8.3.1 Kälte-Bi pathogene Faktoren in den Leitbahnen
Die fünf Säulen der
Traditionellen Chinesischen Medizin
· Akupunktur
· Bewegungsübungen z.B. Taichi, Qi gong
· Ernährungslehre nach 5 Elementen
· Phytotherapie
· Tuina Massage
· Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist eine Zusammenfassung der verschiedenen Lehrmeinungen und Richtungen in der jahrtausende alten Geschichte der Chinesischen Medizin
· Mao Tse Tung initiierte in den 50iger Jahren ein Programm mit dem Ziel die eigenen “medizinischen Schätze” zu heben, um die Bevölkerung unabhängig versorgen zu können. Dies war die Geburtsstunde der TCM. Auf Grund der ideologischen Ausrichtung der politischen Schöpfer der TCM waren die spirituellen und philosophischen Aspekte aber konsequent abgelehnt worden.
· Seit den 80iger Jahren bemühen sich viele Schulen in China und Europa auf der Basis der TCM unter Einbeziehung aller wesentlichen historischen Aspekte eine Ausbildung zu bieten, die dem ursprünglichen ganzheitlichen Ansatz gerecht wird.
Das Bild des Menschen und der Gesellschaft war abhängig von der jeweiligen philosophischen Richtung und der zeitlichen Epoche:
· Konfuzianismus
· Taoismus
· Buddhismus

Throughout all creation, there is but one Qi
Zhuang Zi (ca. 400 v.Chr.)
· Das große Leere besteht aus Qi. Qi kondensiert, um zu den Myriaden von Dingen zu werden. Die Dinge zerfallen notwendigerweise wieder und kehren zum großen Leeren zurück
· „Verteiltes Qi ist genauso substanziell wie kondensiertes..“ (Zhang Zai)
· „Wenn sich Qi verdichtet, so formt es Wesen“ (Zhu Xi)
· „Qi ist die Basis des Menschen“ (Nanjing, Klassiker der schwierigen Fragen)
Die grundlegende
„Lebensenergie“
Das Sichtbare - das ist unsere Umwelt, die Gesellschaft, ist alles das, was wir als materiell bezeichnen können. Im medizinischen Kontext ist das Sichtbare unser körperliches Substrat. Es sind die Flüssigkeiten, die Zellen, das Gewebe etc., alles das, was man tasten und sehen kann. Die nicht sichtbaren Kräfte bewirken jedoch zum Beispiel, dass dieser sichtbare Körper leben kann. Ansehen kann man einem Körper nicht, dass er lebt, nur an Bewegungen wie z.B. des Atems, oder des Pulses ist dies zu erkennen.
„Die Welt zum einen als sichtbare Welt zu erfassen, zum anderen aber das offensichtliche Wirken wie auch immer gearteter unsichtbarer Kräfte zu registrieren, ist eine Grunderfahrung menschlichen Daseins“.
Die Menschen haben verschiedene Erklärungsmodelle für dieses unsichtbare Wirken entwickelt, im Westen wie im Osten, in Afrika ebenso wie in Amerika. Ist es ein Schöpfer, ein Gott, der Leben schafft und vernichtet? Sind es die Ahnen oder die Vorfahren, die im Menschen weiterleben und Heil oder Unheil bewirken? Sind es Dämonen oder Geister aus der Natur, Hexen oder Zauberer? Sind es elektrische Ströme oder chemische Prozesse? Im alten China wurde um die Zeitenwende herum das Konzept "Qi" geschaffen.
Philosophische Aspekte
Dieses älteste Konzept der chinesischen Kultur zeigt einen grundlegenden Unterschied des chinesischen zum westlichen Denken auf: Anders als die westliche Philosophie, die in ihren Hauptströmungen nie das Leib-Seele-Problem auflösen konnte, sondern diesem gegenüber meist extreme Positionen einnahm, kennt die chinesische Philosophie eine grundlegende einheitliche Energie, die allem Leben, sowohl in seinen materiellen wie in seinen psychischen Ausprägungen, zugrunde liegt: Das Qi.
Das Schriftzeichen
Das chinesische Schriftzeichen für Qi stellt aus einem Reistopf aufsteigenden Dampf dar. Es ist das, was am Leben hält, nährt, es ist die aufsteigende, nach oben wachsende, sich entfaltende Bewegung. Sie ist im Menschen ebenso wie in der Natur die Bewegung und das Leben an sich - denn dieses geht einher mit Bewegung. Auch im heutigen modernen Chinesisch wird der Begriff "Qi" gebraucht, so in den Zeichenkombinationen für das Auto
(Qi-Wagen) oder für Selterwasser (Qi-Wasser). Der Begriff bedeutet also nichts Mystisches, sondern ist die Kennzeichnung für Funktion und Bewegung.
So kann man dem Qi auch keine eindeutige Eigenschaft in Kategorien von "materiell" oder "immateriell" zuweisen, sondern das Qi kann gewissermaßen beide Zustände annehmen, es kann zu Materialität kondensieren oder in die Immaterialität diffundieren. Die Chinesen unterscheiden dabei 3 Abstufungen oder Manifestationen des Qi, die, ebenso wie das Qi selbst, als vitale Substanzen bezeichnet werden. Dies sind:
· Blut-xue
· Essenz-jing und
· Körperfüssigkeiten (Säfte)-jinye
Die gröberen Manifestationen von Qi werden von den chinesischen Philosophen häufig unter dem Begriff Erde kategorisiert, wärend die leichten, immateriellen Formen von Qi dem Himmel zugerechnet werden.
Verschiedene
"Qi" und wo sie herkommen
Im menschlichen Organismus gibt es verschiedene Erscheinungsformen des Qi. Jedes Organ hat sein Qi, verschiedene Funktionen werden „Ying (Nähr-)-Qi“ oder „Yuan (Ursprungs-)-Qi“, aber auch „Leber-Qi" oder „Milz-Qi“ etc. zusammengefasst.
Gebildet wird dieses Qi durch Aufnahme und Verwertung verschiedener Energiequellen. Genutzt wird zum einen ein angeborenes Potential und zum anderen das, was unsere Umwelt zur Verfügung stellt. Alles Lebensnotwendige erhalten wir aus der Nahrung und durch die Atmung. Die Lunge, das Verdauungs- und Stoffwechselsystem haben die Aufgabe, diese „Energien“ für den Organismus umzuwandeln und verfügbar zu machen.
Das Kanalsystem
Verteilt wird dieses körpereigene Qi dann durch ein gewaltiges System von Leitbahnen. In "Meridianen" verschiedenster Größe wird dafür gesorgt, dass jeder Millimeter unseres Körpers, innen und außen mit Qi versorgt wird und somit lebt. Das Qi garantiert außerdem, dass der Mensch seine Integrität bewahrt. Über die Körperoberfläche findet ein Austausch mit der Umwelt statt wobei das Eindringen von krankmachendem fremden Qi verhindert wird.
Der Mensch in der
chinesischen Medizin
Der Mensch wird von den Chinesen, gemäß der obigen Unterteilung, als ein Wesen betrachtet, dessen Qi aus der Interaktion von Himmel und Erde resultiert. Die medizinische Relevanz dieser Aussage liegt darin, dass diese Interaktion bestimmten Gesetzmäßigkeiten folgt. Befindet sich der Mensch und der Fluß seines Qi im Einklang mit diesen Gesetzmäßigkeiten, so kann man von körperlicher und seelischer Gesundheit sprechen. Ist aber der Fluss des Qi über längere Zeit gestört, so entsteht Krankheit. So kann ein blockierter Qi-Fluß zu übermäßiger Kondensation des Qi führen, woraufhin z.B. Tumore entstehen können.
Krankheit und Gesundheit
Zu einer Krankheit kann es kommen, wenn Teile des gesamten Systems nicht mehr richtig funktionieren. Hier kann dann die chinesische Medizin intervenieren und den richtige Fluss der Energien wieder herstellen. Versagt das System der Qi-Gewinnung, so stirbt der Mensch. Das ist der Fall, wenn das angeborene Potential verbraucht ist, oder z.B. die Atmung versagt oder keine Nahrung mehr aufgenommen werden kann.
Der Arzt hat die Aufgabe, den Qi-Fluß seines Patienten in seinen natürlichen Bahnen zu gewährleisten, bzw. ihn wiederherzustellen, wenn er gestört ist. Dazu hat die chinesische Medizin eine komplexe Lehre von den Bahnen und Wirkweisen der verschiedenen Ausformungen von Qi entworfen. Sie basiert auf der oben angesprochenen Dreiteilung der Qi-Manifestationen, unterscheidet diese aber wieder, je nach ihrer Funktion und Korrespondenz mit bestimmten Organen.
Darüber hinaus sind die Manifestationen von Qi nicht statisch, sondern in einem ständigen Umwandlungsprozess begriffen. Das Funktionieren dieses Prozesses hängt wiederum vom intakten Funktionieren der Organe ab. Interessant ist dabei, das die Chinesen gemäß dieser Lehre den Organen des Menschen völlig andere Funktionen zuweisen, als die westliche Schulmedizin.
Chinesische Arzneimittel setzen bei der Funktion der Organe und dem Fluss von Qi und Blut an. Die Akupunktur und Moxibustion benutzen die Qi-Höhlen (Löcher= Akupunkturpunkte) auf den Leitbahnen, um Stauungen und Blockaden zu beheben.
Verschiedene Übungen können auch dazu beitragen, den gleichmäßigen und kräftigen Fluss des Qi anzuregen und aufrechtzuerhalten, wie Qigong oder Taijiquan („Schattenboxen“). Mit der traditionellen chinesischen Massage Tuina kann der Qi-Fluss vor allem in den Muskeln und Gelenken angeregt werden.
·
Liu
Yutang (anno 1330, Leibarzt des Kaisers):
„Wer auf seine Gesundheit Wert legt, muß mäßig in seinem Geschmack sein, die Sorgen von sich weisen, seine Begierden dämpfen, seine Gefühle mäßigen, seine Lebenskraft in acht nehmen, mit Worten sparen, von Erfolg und Mißerfolg nicht allzu hoch denken, Sorgen und Schwierigkeiten verachten, törichtem Ehrgeiz den Laufpaß geben, überstarke Neigungen und Abneigungen vermeiden, Gesicht und Gehör mit Gelassenheit gebrauchen...Sein Ziel muß es sein, ein klein wenig hungrig zu bleiben... und immer noch ein klein wenig gut gefüllt sein, wenn er Hunger hat. Gut gefüllt sein, schädigt die Lunge, und Hunger haben, hemmt den Fluß der Lebensenergie.“
·
Definition
der WHO 1984:
Gesundheit ist ein Zustand vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und daher weit mehr als die bloße Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechen.
·
Ärztliche
Praxis:
Man kann zehn Jahre lang medizinische Texte studieren und findet keine solchen Patienten in der Klinik
Man kann zehn Jahre in der Klinik arbeiten Und findet keine solchen Patienten in irgendeinem Medizinischen Fachbuch
Before you put your hands on any patient, stop, say a prayer, and remember: it‘s not you that is doing the healing.” (Mrs. Tseng-Ni Qian Yun, eine mütterliche Ermahnung an den Sohn zu Beginn seiner medizinischen Karriere) aus: Robert Johns, The Art of Acupuncture

· Das Konzept von Yin und Yang wurde schon in dem frühesten aller Klassiker dem Yijing (I-Ging) erwähnt: „Ein Yin und ein Yang bilden das Tao”
· „Die komplementäre Gegensätzlichkeit, die die Grundelemente, alle Phänomene und Ereignisse im gesamten Universum enthält“ (Zhang Yu Han, Ken Rose: „riding the dragon“)
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Yin Schatten |
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Yang Sonne |
Das alte chinesische Zeichen, in dem das Dunkle (Yin) und das Helle (Yang) immerwährend kreisen, sich ergänzen und hervorbringen, symbolisiert das sich ständig verändernde Gleichgewicht von Yin und Yang. Dieses Gleichgewicht bestimmt den freien Fluss des Qi, der Lebensenergie. Diese beiden Kräfte bilden das dynamische Gegensatzpaar, das allem Leben zugrunde liegt, wie Tag und Nacht, Aktivität und Ruhe, Ein- und Ausatmen, Geben und Nehmen auf allen Gebieten. Aus dieser zentralen Idee des sich immer wieder neu formenden Gleichgewichts entwickelte sich die Chinesische Medizin und ihre Auffassung darüber, wie Krankheit entsteht und Gesundheit erhalten wird. Das Ungleichgewicht, also die Krankheit, wird durch eine Kombination verschiedener Faktoren verursacht, die vom Therapeuten untersucht und eingeschätzt werden:
·
Angeborene
Konstitution:
Familienkrankheiten und -tendenzen müssen beachtet werden. Die TCM bezieht familiäre Erkrankungsneigungen in ihre Diagnose ein. Sie ortet die Bereiche der geschwächten Widerstandskraft und stärkt die Konstitution.
·
Emotionaler
und geistiger Zustand:
Belastende Emotionen wie Stress, Sorgen, Ängste, Nöte, Abneigungen, Ärger, Trauer etc. können innere Organe und den Körper insgesamt schwächen, da sie in einer besonderen Wechselwirkung mit diesen stehen. Umgekehrt können erkrankte innere Organe emotionale Entgleisungen hervorrufen.
·
Ernährung:
Die schlechte Qualität und der niedrige Nährwert der heutigen Lebensmittel ist auch eine Ursache von Erkrankungen. Die meisten Nahrungsmittel enthalten Spuren von chemischen Substanzen wie Geschmacks-, Farb- und Konservierungsstoffe sowie Pestizide. Auch unregelmäßige und zu kurze Essenszeiten unter Anspannung und Zeitdruck sind heute die Gründe einer schleichenden Zunahme von Erkrankungen.
·
Umweltfaktoren:
Kälte, Wind, Hitze, Feuchtigkeit oder Trockenheit können jeweils allein oder in Kombination schädigend auf den Organismus einwirken. Die Wetterfühligkeit ist nur ein deutliches Beispiel dafür. Auch die familiären Verhältnisse, die Wohnsituation sowie berufliche Tätigkeit werden als mögliche Krankheitsfaktoren berücksichtigt.
·
Traumen:
Damit sind nicht nur körperliche Unfälle, sondern auch tiefliegende emotionale Verletzungen gemeint, die in der Diagnostik beachtet werden.
·
Drogen:
Genussmittel wie Tee oder Kaffee, Tabak, Alkohol, Zucker sowie Drogen und chemische Medikamente stellen häufige Erkrankungsursachen dar. Mit Hilfe der Akupunktur lässt sich sowohl der Drogen- als auch der Medikamentenmissbrauch wirkungsvoll behandeln.
Das Konzept der beiden Polaritäten Ying und Yang dürfte nicht nur im Westen die bekannteste philosophische Lehre Chinas sein, sondern gilt auch in China als wichtigste Theorie, sowohl der chinesischen Medizin wie auch der chinesischen Philosophie.
Die wohl früheste Erwähnung des Begriffspaares Yin und Yang findet sich bereits 700 v.Chr. im I-Ging, dem Buch der Wandlungen, welches auch im Westen als Orakel- und Weisheitsbuch große Verbreitung gefunden hat. Um 300 v. Chr. existierte in China sogar eine philosophische Schule namens Yin-Yang-Schule, die sich ganz dieser Theorie gewidmet hat.
Philosophisch repräsentieren Yin und Yang ein Gegensatzpaar, welches weniger ausschließender, sondern vielmehr ergänzender Natur ist. Alle Dinge der Welt beinhalten sowohl Yin- wie auch Yang-Eigenschaften, die Charakteristik eines der beiden Momente tritt aber erst dann in Erscheinung, wenn ein Ungleichgewicht zwischen Yin und Yang aufgetreten ist und so die Eigenschaften des dominierenden Elements an die Oberfläche tritt.
Ein reines oder absolutes Yin oder Yang gibt es dabei nicht, vielmehr sind Yin und Yang relative Bezeichnungen, wie warm und kalt, die nur in Relation zu einem anderen Sinn machen. Wie ein Gegenstand im Vergleich zu einem anderen wärmer, zu einem weiteren aber kälter sein kann, so kann ein Ding im Verhältnis zu einem anderen yang sein, im Verhältnis zu einem dritten aber yin. In jedem Yin liegt aber immer der Keim von Yang und umgekehrt - erkennbar an den beiden Punkten in dem berühmten Yin/Yang-Symbol. Konkret bedeuten Yin und Yang die schattige und die sonnige Seite eines Hügels, in weiterem Sinne also Dunkelheit und Licht. Die Chinesen haben aber von alters her alle Dinge ihrer Erfahrungswelt den beiden Polaritäten zugeordnet, was die folgende Auswahl veranschaulichen mag:
|
Yang |
Yin |
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Licht |
Dunkelheit |
|
Sonne |
Mond |
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Helligkeit |
Schatten |
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Aktivität |
Ruhe |
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Himmel |
Erde |
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Rund |
Flach |
|
Zeit |
Raum |
|
Osten |
Westen |
|
Süden |
Norden |
|
Links |
Rechts |
Yin und Yang dürfen dabei nicht statisch aufgefasst werden, sondern als Stadien innerhalb eines universalen Transformationsprozesses. Der Kreislauf der Jahreszeiten und der Wechsel von Tag und Nacht sind die deutlichsten Beispiele für das ewige Wechselspiel von Yin und Yang. Man findet es aber auch im Lebenszyklus eines Menschen oder etwa im Verdauungsprozess, womit wir bereits den medizinischen Bereich berühren.
Im ständigen Umwandlungsprozess von Yang in Yin und Yin in Yang ist es bedeutsam zu Wissen, wodurch der jewilige Prozess verursacht wurde, um daraus Prognosen für die Zukunft stellen zu können bzw. für den Arzt, um eine Diagnose stellen zu können. Die Chinesen unterscheiden, neben dem ausgeglichenen, zwischen vier Verhältnissen von Yin und Yang:
· Überwiegen des Yin
· Überwiegen des Yang
· Schwäche des Yin
· Schwäche des Yang
Die Schwäche des einen Pols ist nicht identisch mit dem Überwiegen des anderen. Die Erscheinungen mögen sich ähneln, aber für eine Durchdringung der Ursachen eines Ungleichgewichtes von Yin und Yang ist es notwendig zu wissen, ob diesem ein Überwiegen oder eine Schwäche vorausging.
Die Yin-/Yang-Theorie ist die grundlegende Lehre der chinesischen Medizin. Ihr Ziel ist es, ein gestörtes Gleichgewicht von Yin und Yang im Körper des Kranken wiederherzustellen. Dies erfordert die genaue Kenntnis der Ursache des Ungleichgewichts, auf deren Grundlage Methoden zur Stärkung oder Minderung des jewiligen Momentes indiziert werden können.
Giovanni Maciocia schreibt in seinem Standardwerk "Die Grundlagen der Chinesischen Medizin":
„Wir können sagen, daß die
ganze Chinesische Medizin, ihre Physiologie, Pathologie, ihre Diagnose und
Behandlungsmethoden auf die zugrundeliegende fundamentale Theorie von Yin und
Yang zurückgeführt werden können. Jeder physiologische Vorgang, jedes Symptom
und Krankheitszeichen kann im Licht der Yin-Yang-Thorie analysiert werden.
Letztlich zielt jede Behandlungsmaßnahme auf eine der vier folgenden Strategien
ab:
·
Das Yang
stärken
·
Das Yin
stärken
·
Yang-Fülle
beseitigen
·
Yin-Fülle
beseitigen
(...) Wir können sagen, daß es keine chinesische Medizin ohne Yin-Yang gibt."
Die Teile des Körpers, insbesondere auch die Organe, lasen sich in solche, die eher zum Yin, und solche die eher zum Yang gehören, unterteilen. Beispielsweise gehört der Kopf zum Yang, der Rest des Rumpfes zum Yin, da Yang immer den feineren, aufsteigenden, dem Himmel zustrebenden Elementen zugeordnet ist, Yin hingegen den gröberen, schwereren, der Erde zustrebenden. Innerhalb von Kopf und Rumpf lassen sich dann aber wieder Yin- und Yang-Bereiche unterscheiden.
Unter den Organen lassen sich diejenigen dem Yang zuordnen, die die Nahrung aufspalten, transformieren und ausscheiden, während Yin-Organe für die Speicherung der durch diesen Prozess gewonnen Stoffe zuständig sind.
Magen und Darm wären also typische Yang-Organe, während Milz und Leber überwiegend Yin-Eigenschaften haben. Vor allem aber erlaubt es die chinesische Medizin, die verschiedenen Krankheitssymptome auf ihre Yin- bzw. Yang-Eigenschaften hin zu interpretieren. Anzeichen von Hitze (Fieber) oder Erregung sind Ausdrücke von einer Yang-Dominanz, während sich ein Überwiegen von Yin in Frösteln, Schläfrigkeit oder starker Sekretion äußern können. Die folgenden Leitkriterien lassen sich aufstellen:
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Yang |
Yin |
|
Feuer |
Wasser |
|
Heiß |
Kalt |
|
Rastlos,
unruhig |
Ruhig |
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Trocken |
Feucht |
|
Hart |
Weich |
|
Erregung |
Hemmung |
|
Schnell |
Langsam |
|
Nicht-substantiell |
Substantiell |
|
Transformation,
Wandel |
Bewahrung,
Speicherung |
Auch der Verlauf einer Krankheit läßt Rückschlüsse auf seine tiefere Ursache zu: Akute Krankheiten, solche die sich schnell verändern oder plötzlich beginnen deuten auf ein Dominieren des Yang, während chronische, schleichende Krankheiten, oder solche die langsam beginnen auf ein Überwiegen des Yin hinweisen.
Wie bereits beim philosophischen Aspekt der Yin-Yang-Lehre erwähnt kann einem Ungleichgewicht von Yin und Yang sowohl die Schwäche des einen Aspektes als auch ein Übermaß des anderen zugrundeliegen. Erst wenn man herausgefunden hat, welcher Fall vorliegt, kann man Maßnahmen ergreifen, um einen Aspekt zu stärken oder einen anderen zu mindern, um einen Ausgleich herbeizuführen und die gestörte Gesundheit des Patienten wiederherzustellen.
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|
Yin |
Yang |
|
Makrokosmos |
Schatten Dunkelheit Mond Nacht Kälte Wasser Feuchtigkeit Weichheit Erde Unten Absinken Flach Kontraktion Materie Substantiell Westen Norden Raum Ruhe Langsamkeit Hemmung Wachstum Erzeugt
Form Bewahrung,
Speicherung, Erhaltung |
Licht Helligkeit Sonne Tag Wärme Feuer Trockenheit Härte Himmel Oben Aufsteigen Rund Expansion Energie Nicht
substantiell Osten Süden Zeit Aktivität Schnelligkeit Erregung Zeugung Energie Transformation Wandel |
|
Körper |
Anteromediale
Oberfläche Rechts Vorderseite Innen
(Abdomen, Organe) Unterhalb
der Taille Struktur
der Organe Blut,
Körpersäfte Nähr-Qi |
Posterolaterale
Oberfläche Links Hinterseite Außen
(Haut, Muskeln) Oberhalb
der Taille Funktion
der Organe Qi Abwehr-Qi |
|
Symptome |
Chronisch Langsamer
Beginn und Verlauf Kältegefühl Schläfrigkeit Möchte
zugedeckt werden Rollt
sich zusammen Kalte
Extremitäten Kalter
Körper Blasses
Gesicht Vorliebe
für warme Getränke Leise
Stimme, redet wenig Seichte,
schwache Atmung Kein
Durst Reichlicher,
heller Urin Weiche
Stühle Blasse
Zunge Leerer
Puls |
Akut Rascher
Beginn und Verlauf Hitzegefühl Unruhe,
Schlaflosigkeit Wirft die
Bettdecke ab Liegt
lieber ausgestreckt Heiße
Extremitäten Heißer
Körper Rotes
Gesicht Vorliebe
für kalte Getränke Laute
Stimme, redet viel Heftige
Atmung Durst Spärlicher,
dunkler Urin Verstopfung Rote
Zunge, gelber Belag Voller
Puls |
|
Charakter-eigenschaften |
Ruhe Flexibilität Stabilität,
Belastbarkeit Widerstandsfähigkeit Ausdauer Selbstsicherheit Zufriedenheit Kreativität Disziplin Phlegma |
Aktivität Begeisterung Schwung Leistungskraft Wille,
Mut Ausstrahlung Freude Kommunikation Konzentration Rastlosigkeit |
|
Zeitverlauf |
Äußerstes Yin Mitternacht Winter Yang im Yin 6 Uhr Frühling |
Äußerstes Yang Mittag Sommer Yin im Yang 18 Uhr Herbst |
Tabelle 3: Überblick Yin und Yang
· Akut (1-30 Tage)
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Fülle |
Yang-Typ |
Yin-Typ |
Yin und Yang |
Therapieprinzip:
Sedieren
· Chronisch (> 6 Monate)
|
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Leere |
Yin-Typ |
Yang-Typ |
Yin und Yang |
Therapieprinzip:
Tonisieren
· Subakut (< 6 Monate und rekurrent)
|
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Hyperaktives Yang |
Stagnation von Yin |
|
Therapieprinzip:
Sedieren und Tonisieren
Abb. 3: Zustände der Imbalance von Yin und Yang
· Qi
· Blut (Xue)
· Essenz (Jing)
· Säfte (Jinye)
· Ursprungs-Qi (Yuan Qi)
· Nahrungs-Qi (Gu Qi)
· Sammel-Qi (Zhonp Qi, Ahnen-, essenzielles-Qi)
· Wahres-Qi (Zhenp Qi)
Nimmt
zwei Formen an
· Nähr-Qi: Fließt in den Meridianen
· Abwehr-Qi: Zirkuliert unter der Haut
Funktionen
von Qi im Körper
· Umwandeln
· Transportieren
· Halten
· Heben
· Schützen
· Wärmen
· Blut wird von Milz, Lunge und Herz gebildet, entscheidend ist das durch die Nahrung aufgenommene Qi
· Blut ist eine dichte Form von Qi
· Blut ist im Verhältnis zu Yin Yang und im Verhältnis zu Yang und Qi Yin
· Blut transportiert (Nähr-) Qi und Feuchtigkeit
· Blut wird in der Leber gespeichert
· Herz regiert das Blut
· Die Milz hält das Blut in den Gefäßen
· Essenz ist ein substanzieller, fluider Zustand von Qi
· Sie ist zum großen Teil ererbt
· Sie ist in den Nieren beheimatet
· Sie ändert sich nur langsam
· Vor-Himmels-Essenz (von den Eltern) is die fundamentale Substanz, die den Körper bildet
· Nach-Himmels-Essenz (aus der Nahrung), ist die grundlegende Substanz, die die lebensnotwendigen Aktivitäten aufrechterhält
· Nieren-Essenz (beide Quellen) Wachstum, Entwicklung, Reproduktion
· Entstammen der Nahrung und Flüssigkeit
· Aufteilung in reine und unreine Anteile
· Die reinen steigen auf zur Lunge und werden zur Haut und z.T. wieder abwärts zur Niere transportiert
· Die unreinen steigen ab und werden ausgeschieden
· Flüssigkeiten (klar, leicht, beweglich) befeuchten Haut und Muskeln, manifestieren sich in Schweiß, Tränen und Speichel
· Säfte (schwerer, dichter) befeuchten Gelenke, Gehirn, Mark, Sinnesorgane

Abb. 4: Substanzen im Überblick
Hintergrund der chinesischen Medizin war im alten China und ist auch heute noch eine umfassende eigene Denkweise. Mit Akupunktur, der Moxibustion, der Kräuterheilkunde, aber auch mit Ratschlägen zur Lebensführung sollen erkrankte Menschen wieder in Harmonie mit ihrer Umwelt gebracht werden.
Wenn der Mensch im Einklang mit der Natur lebt, bleibt er gesund. Handelt er gegen die natürlichen Entwicklungen, wird er krank. Aus diesem Grund spielte die Beobachtung von Bewegungen und Entwicklungen der Natur in China eine große Rolle. Einflüsse von Sonne, Mond und Sternen, von Wind und Wetter sowie der Umgebung wurden ebenso genauestens beobachtet wie die Ernährungsgewohnheiten und die Lebensweise.
Daraus ergab sich ein System, das sich am Ablauf der 4 Jahreszeiten orientierte, zu denen sich eine fünfte „Zwischenzeit“ gesellt. Jedem ist es vertraut, dass man sich im Frühling anders fühlt als im Winter oder im Herbst. Die Natur vermittelt dem Menschen im Frühjahr den Unternehmungsgeist, im Herbst die traurige Grundstimmung, im Winter den Drang zur Gemütlichkeit im trauten Heim und im Sommer die magische Anziehungskraft der Geselligkeit in Cafes und Biergärten. Für die Gesundheit bedeutet das, im Einklang mit den 5 Jahreszeiten zu leben, um gesund zu bleiben oder zu werden.
Eine große Erweiterung dieses Systems war die Zuordnung von den verschiedensten körperlichen, geistigen und emotionalen Funktionen des Menschen zu diesen 5 Phasen des Jahres.
Diese werden in der chinesischen Medizin die „5 Wandlungsphasen“ Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser bezeichnet. So gehören beispielsweise zu der Wandlungsphase Holz neben dem Frühling die Emotion Wut und die Anspannung, die Funktionen der Muskeln und Sehnen ebenso wie das Auge und seine Sehkraft. Der Drang zur Selbstverwirklichung und die Durchsetzungsfähigkeit werden ebenso dem Holz zugeordnet wie die Organe Leber und Gallenblase. Hierbei sei daran erinnert, dass auch wir in unserem Sprachgebrauch diese inneren Organe mit Gefühlen in Zusammenhang bringen: Da „kommt einem die Galle hoch“, es „läuft einem eine Laus über die Leber“, man ist „sauer“….
Jedes Ding kann einem dieser Elemente zugeordnet werden. Zwischen den Fünf Elementen besteht ein genau definiertes Kräfte- und Wirkverhältnis. Sie bilden, neben der Yin-Yang-Theorie, die zweite Hauptsäule der chinesischen Medizin und stammen aus derselben Schule wie die Lehre von Yin und Yang.
Die fünf Elemente beschreiben die unterschiedlichen Qualitäten und Zustände, die den Naturphänomenen innewohnen. Wie Yin und Yang haben auch die fünf Elemente, neben ihrer medizinischen, noch eine weit umfassendere philosophische, naturwissenschaftliche und politische Bedeutung. Im Buch „Shang Shu“ heißt es:
„Die fünf Elemente sind
Wasser, Feuer, Holz, Metall und Erde. Wasser befeuchtet nach unten, Feuer
schlägt nach oben, Holz kann gebogen und geradegerichtet werden, Metall kann
geformt werden und erhärten, die Erde erlaubt das Säen, Wachsen und Ernten. Was
durchtränkt und absteigt (Wasser) ist salzig, was emporschlägt ist (Feuer) ist
bitter, was gebogen und geradegerichtet werden kann (Holz) ist sauer, was
geformt werden und erhärten kann (Metall) ist scharf, was das Säen, Wachsen und
Ernten erlaubt (Erde), ist süß.“
Wie aus diesem Zitat ersichtlich besteht zwischen den einzelnen „Elementen“, die jeweils bestimmte Bereiche der Natur repräsentieren, ein kompliziertes Wechselverhältnis. Dieses Verhältnis, das den Kern der Fünf-Elemente-Theorie ausmacht, wird von den Chinesen in unterschiedlichen Sequenzen beschrieben. So gibt es eine Sequenz der gegenseitigen „Hervorbringung“ welche besagt, dass die fünf Elemente zyklisch auseinander entstehen: Holz erzeugt Feuer, Feuer Erde, Erde Metall, Metall Wasser und Wasser wieder Holz. Des weiteren gibt es Sequenzen der gegenseitigen „Kontrolle“ der Elemente, ihrer gegenseitigen Überwindung und eine der sogenannten „Verachtung“ - all diese Sequenzen dienen dazu, das vielschichtige Verhältnis der Elemente untereinander zu beschreiben.
Daneben haben die fünf Elemente auch eine zeitliche Dimension, so lassen sie sich jeweils einer bestimmten Jahreszeit zuordnen und die Chinesen kennen eine Vielzahl von Entsprechungen, die den Elementen zuzuordnen sind, so auch solche des menschlichen Körpers. Danach lassen sich die menschlichen Organe und ihre Funktionen den fünf Elementen zuordnen und somit kann man auch das Verhältnis zwischen den Elementen auf das der Organe anwenden.
Aus der Kenntnis der oben beschriebenen Beziehungen zwischen den fünf Elementen kann der Arzt bei einer Krankheit Rückschlüsse ziehen auf das Kräfteverhältnis der körperlichen Organe untereinander, und aus diesem Wissen heraus kann er versuchen, gezielt den Bereich eines bestimmten Elements zu stärken oder zu vermindern. Dahinter steht die Vorstellung, das nach dem Modell der fünf Elemente ein Kräfteverhältnis zwischen den Organen besteht, welches beim gesunden Menschen ausgewogen ist.
Beim kranken Menschen hat sich im Bereich einer der genannten Sequenzen ein Kräfteungleichgewicht zwischen den Organfunktionen ergeben. Der Arzt muß zunächst herausfinden, wo genau welche Art von Ungleichgewicht entstanden ist, um dann die geeigneten Mittel zu ergreifen, um dem Ungleichgewicht entgegenzuwirken und ein ausgewogenes Kräfteverhältnis unter den Organfunktionen wieder herzustellen.
Bei seiner Diagnose kann sich der Arzt auf spezielle Methoden der TCM stützen. Wichtig sind dabei u.a. die Beurteilung der Gesichtsfarbe, der Tonfall der Stimme, der Geruch sowie der emotionale Ausdruck des Patienten, welche dem Arzt wichtige Hinweise geben können.
In der Akupunktur werden dann bestimmte Punkte benutzt, um die Energien der fünf Wandlungsphasen wieder in Einklang mit der Natur zu bringen.

· Die fünf Wandlungsphasen (Elemente) sind gemeinsam mit den Konzepten von Qi und Yin und Yang die Grundbausteine des chinesischen Universums.
· Das Zusammenspiel aller Phänomene innerhalb von Makro- und Mikrokosmos sind in klaren Kausalitäten beschrieben. Das bedeutet, dass alle geistigen, emotionalen, energetischen und materiellen Phänomene den 5 Elementen zugeordnet werden können.

Abb. 6: Fünf Elemente, Jahreszeiten und Klima

Abb. 7: Fünf Elemente, Lebensphasen

Abb. 8: Fünf Elemente, Emotionen
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Abb. 9: Fünf Elemente, Ernährungs-, Mutter-Sohn-Zyklus
· In den klassischen Texten „beginnt“ der Zyklus mit der Wandlungsphase Holz
o Holz ernährt Feuer
o Feuer fördert Asche (Erde)
o Aus der Erde kommen die Metalle
o Metall belebt das Wasser (Mineralien)
o Wasser läßt die Pflanzen (Holz) wachsen
· In den frühen Darstellungen hat die Wandlungsphase Erde ihren Platz in der Mitte, denn sie ernährt letztendlich alle Elemente.
· Die Betonung einer „guten Mitte“ findet sich in vielen chinesischen Texten.
· Westliche Analogie: „Mutter Erde“

Abb. 10: Fünf Elemente, Kontrollzyklus
·
In dem
selbstregulierenden System der 5 Wandlungsphasen ist der Kontrollzyklus als ein
inhibierender, hemmender und eben kontrollierender Teil etabliert.
·
In Anlehnung an
den Mutter-Sohn-Zyklus könnte man hier von „die Großmutter passt auf den Enkel
auf“ sprechen
o Wasser kontrolliert Feuer (Wasser löscht Feuer)
o Feuer kontrolliert Metall (Feuer schmilzt Metall)
o Metall kontrolliert Holz (Metall spaltet Holz)
o Holz kontrolliert Erde (Wurzeln durchdringen die Erde)
o Erde kontrolliert Wasser (Erde schüttet Brunnen zu)

· Ist Anfang, Geburt und Kindheit
· Schnelles Wachstum, Entwicklung, Planung und Start eines Unternehmens
· Schnelles Aufwärtsstreben der Samen und Triebe
· Jahreszeit: Frühling
· Klima: Wind
· Farbe: Grün
· Yin-Organ: Leber
· Yang-Organ: Gallenblase
· Sinn: Sehen
· Geschmack: Sauer
· Gewebe: Sehnen, Muskeln
· Emotion: Wut, Mut

· Ist das große Yang des Sommers (Jugend hat Feuercharakter)
· Geistige Entwicklung, Inspiration, Intuition, Neugierde, Interesse, Lernen
· Geist verbindet Himmel und Erde
· Jahreszeit: Sommer
· Klima: Hitze
· Farbe: Rot
· Yin-Organ: Herz
· Yang-Organ: Dünndarm
· Sinn: Sprechen
· Geschmack: Bitter
· Gewebe: Blutgefäße
· Emotion: Freude

· Ist Mitte, nährendes, ausgleichendes Element
· Leitet Jahreszeiten harmonisch ineinander über
· Reife, Stabilität, Geborgenheit, Wunsch nach der eigenen Verwirklichung (Familie etc.)
· Jahreszeit: Übergangszeit
· Klima: Feuchtigkeit
· Farbe: Gelb
· Yin-Organ: Milz
· Yang-Organ: Magen
· Sinn: Schmecken
· Geschmack: Süß
· Gewebe: Muskeln, Fleisch, Bindegewebe
· Emotion: Sorge

· Säfte der Pflanzen sinken nach unten (Laub welkt)
· Urvertrauen
· Existenz auf materieller Ebene
· Durchsetzungskraft, Gerechtigkeit, Verstand, Mitgefühl
· Höhepunkt des Lebens überschritten
· Jahreszeit: Herbst
· Klima: Trockenheit
· Farbe: Weiß
· Yin-Organ: Lunge
· Yang-Organ: Dickdarm
· Sinn: Riechen
· Geschmack: Scharf
· Gewebe: Schleimhäute, Haut
· Emotion: Traurigkeit

· Sitz der ursprünglichen Kraft
· Lebensabend (Geist kommt zur Ruhe), Bescheidenheit, aktives Mitgefühl, Weisheit, Demut
· Ausdauer, Beharrlichkeit, unbeugsamer Wille, Erfolg, langes Leben
· Jahreszeit: Winter
· Klima: Kälte
· Farbe: Schwarz, blau
· Yin-Organ: Niere
· Yang-Organ: Blase
· Sinn: Hören
· Geschmack: Salzig
· Gewebe: Knochen
· Emotion: Angst
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Element |
Holz |
Feuer |
Erde |
Metall |
Wasser |
|
|
Hauptorgan (zang) |
Leber |
Herz |
Milz |
Lunge |
Nieren |
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Nebenorgan (fu) |
Gallenblase |
Dünndarm |
Magen, Bauchspeichel-drüse
|
Dickdarm |
Harnblase |
|
|
Körperteile |
Innenseite
der Beine, Leisten, Zwerchfell, Rippen |
Achselhöhlen, |
Gesicht,
Brust, Seiten der Beine, |
Brust, |
Brust, |
|
|
Gewebe, Flüssigkeiten |
Sehnen
und |
Blut,
Schweiß |
Muskeln,
Fleisch (Bindegewebe) |
Schleimhäute, |
Knochen |
|
|
Speichert |
Blut |
Lymphe |
Shen
(Geist) |
Qi |
Jing |
|
|
Qualität |
Farbe |
Flüssigkeit |
Geschmack |
Geruch |
Ton |
|
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Sinnesorgan |
Augen |
Zunge |
Mund,
Lippen |
Nase |
Ohren |
|
|
Sinn |
Sehen |
Reden |
Schmecken |
Riechen |
Hören |
|
|
Geschmack |
Sauer |
Bitter |
Süß |
Scharf |
Salzig |
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Geruch |
Ranzig |
Verbrannt
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Süßlich |
Verrottet |
Faulig |
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Jahreszeit der größten Aktivität |
Frühling |
Sommer |
Spätsommer |
Herbst |
Winter |
|
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Himmels- Richtung |
Ost |
Süd |
Mitte |
West |
Nord |
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Tageszeit |
Morgen |
Mittag |
Nachmittag |
Abend |
Nacht |
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Klima |
Wind |
Hitze |
Feuchtigkeit |
Trockenheit |
Kälte |
|
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Farbe |
Grün |
Rot |
Gelb |
Weiß |
Dunkelblau, |
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Positive Emotionen |
Freundlichkeit, |
Freude,
Liebe, Glück, Ehre, Respekt, Kreativität, Enthusiasmus |
Ausgeglichen-heit,
|
Rechtschaffen-heit,
Mut, Loslassen, Leere, |
Sanftheit, |
|
|
Element |
Holz |
Feuer |
Erde |
Metall |
Wasser |
|
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Negative Emotionen |
Ärger, Zorn, |
Ungeduld, |
Sorgen, |
Trauer, |
Furcht, Angst, Stress |
|
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Stress-handlung |
Schluckauf |
Husten |
Zittern |
Anhaften |
Depression |
|
|
Gefühlsäuße-rungen
|
Rufen |
Lachen |
Singen |
Weinen |
Stöhnen |
|
Tabelle 4: Die fünf Wandlungsphasen im Überblick
|
Zang (Speicherorgane, Yin- Organe) |
Fu (Hohlorgane,Yang-Organe) |
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Lunge |
Dickdarm |
|
Herz |
Dünndarm |
|
Leber |
Gallenblase |
|
Milz |
Magen |
|
Niere |
Harnblase |
|
Pericard |
San Jiao, Dreifacher Erwärmer |
Tabelle 5: Übersicht Zang-Fu-Organe
· Öffnet sich über die Nase
· Beherbergt die Körperseele po
· Regiert Qi und Atmung
· Reguliert die Wasserwege
· Der „Minister“ der Gefäße und Leitbahnen
· Öffnet sich auf der Zunge
· Beherbergt den Geist
· Regiert das Blut
· Kontrolliert das Schwitzen
· Kontrolliert die Blutgefäße
· Öffnet sich in den Augen
· Beherbergt Wanderseele hun
· Speichert Blut
· Gewährleistet Qi-Fluß

Abb. 11: Zang-Fu-Organe (aus Focks/Hillenbrand, 2006)
· Öffnet sich über den Mund
· Beherbergt das Denken
· Umwandlung und Transport
· Kontrolliert das Blut
· Kontrolliert das aufsteigende Qi
· Öffnet sich in den Ohren
· Manifestiert sich in den Haaren
· Beherbergt die Willenskraft
· Speichert Essenz
· Kontrolliert das Empfangen des Qi
· Produziert Mark
· Kontrolliert die beiden unteren Öffnungen
· Regiert das Wasser
· Äußere Hülle des Herzens zum Schutz vor pathogenen Faktoren
· Gleiche Funktion wie das Herz
· Funktion als Leitbahn
· Innen-Außen Beziehung zur Lunge
· Resorbiert reine Flüssigkeiten
· Übernimmt Trübes vom Dünndarm
· Scheidet aus
· Urteilsfähigkeit
· Trennt die Flüssigkeiten unter der Kontrolle des Nieren-Yang
· Kontrolliert das Empfangen und Umwandeln der Nahrung
· Entscheidungen treffen
· Mut zur Entscheidung
· Speichert Galle
· Leitet Qi an die Sehnen
· Erwärmung der Nahrung
· Ursprung der Flüssigkeiten
· Transport der Nahrung
· Absteigendes Qi
· Trübe Flüssigkeiten
· Unterstützung durch den San Jiao
· Emotionen
· Arbeitet mit dem Dünndarm zusammen
· Beseitigt Wasser durch Qi-Transformatione
· Straße für das Ursprungs-Qi
· Oberer Erwärmer: Verteilung der Flüssigkeiten
· Mittlerer Erwärmer: Verdauung
· Unterer Erwärmer: Trennung des Reinen und Trüben
· 12 Hauptmeridiane
· 48 Befehlspunkte
· 24 Shu-Mu-Punkte (Organ/Organ- System)
· 12 Ho-Punkte
· 3 Punkte mit Ho- Funktion
· 12 Ting-Punkte
· Nebenmeridiane
o Lo-transversale
o Lo-longitudinale
o TMM
o 8 außerordentliche Meridiane mit 8 Kardinalpunkten
o 12 Sondermeridiane
· Antike Punkte und Funktionskreise
o Yin/Yang-Kreis
· Weitere Punkte:
o Psychisch wirksame Punkte
o Schmerz wirksame Punkte
o Korticotrope Punkte
o Spasmolytische Punkte
o Stabilisierende Punkte
In den Jing Luo, einem Netzsystem von Leitbahnen werden Qi, Blut, Körperflüssigkeiten und Nähr-stoffe verteilt. Die Jing Luo unterteilen sich in die Jing Mai, die Leitbahnen bzw. Meridiane, und in die Luo Mai, die Netzgefäße, Luo-Gefäße bzw. Kollaterale.
Die Meridiane, Jing Mai, haben so genannte Netzgefäße, Luo Mai. Diese verbinden innerlich und äußerlich gekoppelte Meridiane. Die Netzgefäße haben spezielle Punkte, die Luo-Punkte (vgl. Kap. 6).
Innerhalb eines Tages 3 Umläufe bei 12 Meridianen:
Erster Umlauf : Zwischen 3 Uhr und 11 Uhr
Lunge ð
Dickdarm ð
Magen ð
Milz
Zweiter Umlauf: Zwischen 11 Uhr und 19 Uhr
Herz ð
Dünndarm ð
Blase ð
Niere
Dritter Umlauf: Zwischen 19 Uhr und 3 Uhr
Pericard ð
Sanjiao (3E) ð
Gallenblase ð
Leber

Tabelle 6: Meridianumläufe (aus Focks/Hillenbrand, 2006)
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Abb. 12: Meridianumläufe und Meridianuhr (aus Focks/Hillenbrand, 2006)
Verlaufsrichtung:
·
Yin-Meridiane
(Lu, Mp, He, Ni, Pe (Ks), Le) verlaufen von unten nach oben
·
Yang-Meridiane
(Di, Ma, Dü, Bl, 3E,Gb) verlaufen von oben nach unten
Hitze
· Hohes Fieber, großer Durst
· Rotes Gesicht, rote Augen
· Psychische Unruhe
· Dicker, gelber Schleim
Trockenheit
· Trockene Schleimhäute und Haut
· Trockener, harter Stuhl
· Reizhusten, Asthma
Feuer
· Spontane Schweißausbrüche
· Brennen oder Hitzeempfindung auf der Haut
· Entzündungen der Haut
· Bitterer Geschmack auf der Zunge
Wind (natürlicher,
Klimaanlage)
· Plötzlicher Beginn
· Obere, äußere Körperregion:
o Gesicht
o Schweißdrüsen
o Hals
o Lunge
· "Bewegung"
o Wandernde Schmerzen
o Juckende Hautausschläge mit wechselnder Lokalisation
o Zittern, Zuckungen, Spasmen, Tetanie
·
Innerer
Wind
o Benommenheit
o Ohrensausen
o Schlaganfall
o Zittern, Zuckung
·
Wind-Hitze
o Halsschmerzen
o Durst, leichtes Schwitzen
o Trockner Husten
·
Wind-Kälte
o Verstopfte Nase
o Schüttelfrost
o Kopf- und Gliederschmerzen
Kälte
· Leichtes Fieber
· Blasses Gesicht
· Stechende, krampfartige Schmerzen
· Hohes Bedürfnis nach Wärme
·
Innere
Kälte
o Unteraktivität, Langsamkeit
o Kalte Körperteile
o Übermäßiges Schlafbedürfnis
Feuchtigkeit
· Untere Körperregionen
· Reichlich Absonderung und Ausscheidung
o Nässende Hautausschläge
o Trüber Urin
o Vaginalaussfluss
· Dumpfe und ziehende Schmerzen
· Schweregefühl in den Extremitäten
·
Innere
Feuchtigkeit
o Langsames Einsetzen der Symptome
o Schleim
§ Schwellungen, Knoten, Tumore
§ Produktiver Husten
§ Verwirrt Gedanken, Stumpfsinnige/komaähnliche Zustände
·
Feuchte
Hitze
o Rote, geschwollene Bläschen
o Gesicht
· Zorn
· Freude
· Sorge
· Grübeln
· Trauer
· Angst
· Schock
Die wichtigsten
diagnostischen Verfahren sind:
· Die vier Untersuchungsmethoden Beobachten (Wang), Hören und Riechen (Wen),
Befragen (Wen) und Betasten (Qie)
· Zungendiagnose
· Pulsdiagnose
Ziele der Diagnostik :
· Befunderhebung im Sinne des Chinesischen Medizinsystems (keine westlichen Befunde)
· Nach der Erhebung werden die Befunde integriert, um sie Disharmoniemustern (Syndromen) zuzuordnen.
Beispiel Blähungen:
Welches Organ ist betroffen? Milz
Was ist dort betroffen? Qi
In welchem Zustand befindet sich das Qi? Leere
Disharmoniemuster: Milz-Qi-Leere
Befunde werden nach Kategorien erhoben, d. h. die einzelnen Untersuchungen (z.B. Zungenbefund oder Pulsbefund) sollen Befunde ergeben, die sich innerhalb dieser Kategorien zuordnen lassen.
Die drei wichtigsten
Diagnosekategorien:
· Die acht diagnostischen Kriterien (Ba Gang)
· Qi, Blut und Körperflüssigkeiten (Qi, Xue, Jinye Bianzheng)
· Die inneren Organe (Zhangfu Bianzheng)
|
Yin |
Yang |
|
Innen (Li) |
Außen (Biao) |
|
Leere (Xu) |
Fülle (Shi) |
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Kälte (Han) |
Hitze (Re) |
Qi: Etwas, das Substanz und dynamische Kraft in sich vereinigt. Dient Antrieb und Funktion
Blut: Materielle Basis des Qi
Jinye: Alle Flüssigkeiten außer Blut
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Zang (Speicherorgane, Yin-Organe) |
Fu (Hohlorgane,Yang-Organe) |
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Lunge |
Dickdarm |
|
Herz |
Dünndarm |
|
Leber |
Gallenblase |
|
Milz |
Magen |
|
Niere |
Harnblase |
|
Pericard |
San Jiao, Dreifacher Erwärmer |
· Befragen (Anamnese)
· Beobachten (Inspektion)
· Hören und Riechen (Auskultation und Olfaktion)
· Betasten (Palpitation)
· Kälte- und Hitzeempfindungen
· Schweißneigung
· Kopfschmerzen und Schwindelgefühle
· Schmerzen
· Urin
· Stuhl
· Durst, Appetit, Geschmacksvermögen
· Schlaf
· Gynäkologische Probleme
· Krankheitsgeschichte
1. Kälte- und
Hitzeempfindungen
· Hitze
o Subjektives Wärmeempfinden
o Fühlbare Wärme
o Abneigung gegen warmes Wetter
· Kälte
o Dauerndes Frösteln
o Bevorzugung von Wärme
· Fieber
o Plötzlich mit Frösteln
ð Qi versucht äußeren pathogenen Faktor abzuwehren
o Verschwinden des Fröstelns
ð Tiefergehen der Krankheit
ð Fieber=Hitzezeichen
o Niedriges Fieber am Nachmittag (Handflächen, Fußsohlen, Brustbein)
ð Yin-Mangel
o Kein Fieber, Furcht vor Kälte
ð Yang- oder Qi-Defizit
Innerer Yang-Mangel: Zusätzliche Decken wärmen
Äußerer pathogener Faktor: Zusätzliche Decken wärmen nicht
2. Schweißneigung
· Ohne Fieber
o Tagsüber (spontan)
ð Yang- oder Qi-Mangel
ð Zeichen für unzulängliche Regulation der Poren durch das Abwehr-Wei-Qi
o Nachtschweiß
ð Yin-Mangel
ð Relative Hitze veranlasst das Öffnen der Poren
· Bei Fieber oder anderen äußeren Einflüssen
o Kein Schwitzen
ð Kälte, die die Poren zusammenzieht
o Schwitzen
ð Äußere Hitze, die die Poren öffnet oder
ð Qi-Mangel, der die Regulation der Poren behindert
· Sinkt das Fieber nach dem Schwitzen
ð Pathogener Faktor erfolgreich abgewehrt
3. Kopfschmerzen und
Schwindelgefühle
Kopfschmerz
Organbezug: Am häufigsten die Leber, da das Leber-Qi dazu tendiert, nach oben zu steigen
· Plötzliche Kopfschmerzen
ð Äußerer Pathogener Faktor
· Chronisch
ðInnere Disharmonie
· Starke Kopfschmerzen
ð Fülle
· Leicht und lästig
ð Mangelmuster
Schwindel
Meist mit Yin- oder Blutmangel assoziiert
4. Schmerzen
Stagnation von Qi
und/oder Blut
|
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Qi-Stagnation |
Blut-Stase |
|
Schmerztyp |
Oberflächlich, hell Stechend, eher leichter |
Tief, dumpf Bohrend, stärker, bedrohlicher |
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Ort |
Eher wandernd |
ortsgebunden |
|
Äußere, lokale Merkmale |
Keine organischen Veränderungen
oder leichtere, reversiblere Muskelverspannungen |
Kleine, livide Adergeflechte, besonders in LWS und HWS-Region |
5. Urin
· Klarer Urin
ð Kältemuster
· Reichliche Urinmengen / Nykturie
ð Beeinträchtigung
der aufwärts befördernden Nierenaktivität (Verdunstung), d.h.
Mangel an Nieren-Qi
· Unfähigkeit des vollständigen Wasserlassens, tröpfelnder Urin oder mangelnder Druck beim Wasserlassen
ð Qi-Mangel
ð Kälte
ð Feuchtigkeit
· Dunkelgelb oder rötlich
ðHitzemuster
· Spärliche Urinmengen
ð Füllemuster (Feuchtigkeit oder Hitze blockieren Blasen-Qi)
ð SäfteMangel
· Häufiges, schmerzvolles Wasserlassen mit wenig dunklem Urin
ð Feuchtigkeit und Hitze in der Blase
6. Stuhlgang
· Unregelmäßig, trocken oder hart
ð Hitze-Fülle
ð Säftemangel
ð (Qi-Mangel)
· Drängender Durchfall, gelblich mit Brennen am Anus
ð Hitzezeichen
· Wässrig oder ungeformt
ð Yang-Mangel
ð Qi-Mangel
ð Feuchtigkeit
· Unverdaute Nahrung im Stuhl
ð Milz-Yang-Mangel
7. Durst,
Appetit und Geschmacksvermögen
· Durst
ð Zeichen für Hitze
· Kein Durst
ð Zeichen für Kälte
· Durst ohne Bedürfnis zu trinken
ð Yin-Mangel oder Feuchtigkeit
· Appetitlosigkeit
ð Magen- oder Milzdisharmonie
ð Qi-Mangel oder Feuchtigkeit
· Übermäßiger Appetit
ð Zuviel Magen-Feuer
· Geschmack im Mund
o Bitter
ð Hitze (meist Leber- oder Gallenblasenstörung)
o Süß, teigig
ð Feuchte-Hitze in der Milz
o Faulig
ð Leber- oder Magen-Hitze
o Salzig
ð Nierendisharmonien
o Unfähigkeit der Geschmacksunterscheidung
ð Mangelmuster der Milz
8. Schlaf
Schlaflosigkeit = „Unfähigkeit des Yang, in das Yin einzutreten“
Blut und Yin reichen nicht aus, um das im Herz gespeicherte Shen zu nähren
ð Relative Yang – Fülle
Dauernder Wunsch zu schlafen, übermäßiges Schlafen
ð Yang-Mangel, Qi-Mangel oder Feuchtigkeit
9. Gynäkologische Probleme
Menstruation
· Zu früh eintretende Menstruation
ð Hitze (mit roter Zunge)
ð Mangel an Qi (blasse Zunge)
· Spät einsetzende Menstruation
ð BlutMangel oder Kälte, die Stagnation hervorrufen
· Häufige Abweichungen vom Zyklus
ð Ungleichmäßig fließendes Leber-Qi
· Starker Menstruationsfluss
ð Hitze im Blut oder Qi-Mangel
· Geringer Fluss oder Ausbleiben der Menstruation
ð Blutmangel, Kälte, die das Blut hemmt, oder Blut-Stase
· Helles, dünnes Menstruationsblut
ð Mangelmuster
· Sehr dunkles Menstruationsblut
ð Hitze
· Violettes (v.a. klumpig) Menstruationsblut
ðBlut-Stase
Ausfluss
· Reichlich und weiß oder klar und dünn
ð Mangel und Feuchtigkeit
· Dick und gelb oder mit Juckreiz
ð Hitze und Feuchtigkeit
10. Krankheitsgeschichte
· Akute Erkrankungen
ð Füllemuster
· Chronische Erkrankungen
ð Mangelmuster
· Ältere Menschen
ðTendenz zu Mangelmustern
· Jüngere Menschen
ðTendenz zu Füllemustern
· Generelle Erscheinung und Konstitution
· Zustand des Shen
· Gesichtsfarbe
· Zungendiagnostik
· Ohrdiagnostik
· Antlitzdiagnostik
„Yang ist Bewegung, Yin ist Ruhe.“
Nei Jing
1. Generelle Erscheinung
und Konstitution
· Aufgeregt, extrovertiert, gesprächig, gereizt, aggressiv
ðYang-Tendenz
· Schwere, kraftvolle, plumpe Bewegungen
ð Füllemuster
· Schnelle, fahrige Bewegungen, Strecken der Beine, sich abdecken, von Hitzequelle abrücken
ð Hitzemuster
· Passiv, introvertiert, ruhig
ð Yin-Tendenz
· Vorsichtige, zarte, kraftlose Bewegungen
ð Mangelmuster
· Langsame, bedächtige Bewegungen, Zusammenrollen, viele Decken, nah der Wärme-quelle
ðKältemuster
· Stark, robust
ðTendenz zu starken Organen und Füllemustern
· Schwach, zerbrechlich
ðTendenz zu schwachen Organen und Mangelmuster
· Übergewichtige
ð Neigung zu Qi-Mangel (v.a., wenn blass und aufgedunsen)
ðZuviel Schleim oder Feuchtigkeit
· Dünne Person, bleicher Teint, schmale Brust, trockene Haut
ðTendenz zu Yin- oder Blutmangel
· Abmagern während einer Krankheit
ðErschöpftes Jing
2. Zustand des Shen
Wie ist die Vitalität und der Zustand d. seelischen, emotionalen und spirituellen Seins?
|
|
Viel Shen |
Wenig Shen |
|
Aussehen |
Gesund |
Krank |
|
Gesichtsfarbe |
Klar |
Grau |
|
Ausdruck der Augen |
Glänzend Lebendig |
Trübe Leer |
|
Haltung |
Guter Tonus |
Schlaff |
|
Gedanken |
Konzentriert |
Konfus |
|
Reaktionen |
Schnell |
Lahm |
3. Gesichtsfarbe
„Qi und Blut der Leitbahnen strömen nach oben, in das Gesicht.“
Nei Jing
Farbe und Feuchtigkeit des Gesichts drücken den Zustand von Qi und Blut im Körper aus
·
Weiß
ð Mangel oder Kälte
·
Leuchtendweiß,
geschwollen oder gedunsen
ð Qi- oder Yang-Mangel
·
Weiß,
glanzlos und welk
ð BlutMangel
·
Rötung
ð Hitze und Feuer
·
Gelb
ð Feuchtigkeit oder Mangel, v.a. bei Innerer Feuchtigkeit mit schwacher Milz
·
Qing „die
Farbe der Drachenschuppen“ = blaugrün
ð Stagnation von Qi oder Blut
ð Füllemuster
ð Leberdisharmonien und Wind
ð Violett im Fall extremer Stagnation
·
Dunkel,
schwarz
ð Ungenügende Nierenfunktion
ð Gestautes Blut
ð Lang währende, chronische Krankheit
· Wichtiger Teil des Beobachtens des Patienten
· Spiegelbild der inneren Organe
· Organe und Zunge werden durch die Meridiane miteinander verbunden
· Bagang
o Fülle oder Leere?
o Innen oder Außen?
· Krankheitsverursachende Faktoren?
o Kälte, Hitze, Feuchtigkeit etc.
· Zustand der Zangfu
· Erfolgsbeurteilung
· Prognostische Aussagen

· Beschaffenheit des Zungenkörpers
ð Spiegelt innere Erkrankungen wider
o Farbe, Feuchtigkeit
o Risse und Sprünge
· Zungenbelag
ð Spiegelt äußere Erkrankungen bzw. äußere pathogene Faktoren wider
o Dick/dünn
o Feucht/trocken
o Farbe
· Form und Beweglichkeit
· Zungengrundvenen
1. Beschaffenheit des
Zungenkörpers
Normale Zunge
ð Blass-rot, mäßig feucht
Farbe
·
Blass
(weniger rot als normal)
ð BlutMangel
ð Qi-Mangel
ð Kälte-Fülle
· Rot (röter als normal)
ð Hitzedisharmonien, evtl rote Punkte (Blut-Hitze)
·
Scharlachrot
ð Extremer Hitzezustand mit äußeren Hitzezeichen
ð Hinweis für Eindringen Hitze bis in tiefste Schichten des Körpers
·
Violett
ð Gehemmter Qi- oder Blutfluss
ð Leberdisharmonie
·
Blassviolett
ð Blockade mit Kälte
·
Rötlich-violett
ð Stagnation mit Hitze, die Säfte oder Blut beeinträchtigt
·
Schwärzlich
ð Stagnation
Feuchtigkeitsgrade
·
Feucht
ð Auf Kälte beruhende Disharmonie
·
Trocken
ð Auf Hitze beruhende Disharmonie
Risse und Sprünge
· Seit Geburt:
ð Normal
· Während Krankheit
ð Zeichen für chronische oder schwere Erkrankung
ð Rote Zunge: Hitze, die die Säfte austrocknet oder Yin-Mangel
ð Blasse Zunge: Blut- oder Qi-Mangel
· Rote Ausschläge, Bläschen oder dornenähnliche Vorsprünge
ð Hitze oder gestautes Blut
2. Zungenbelag
· Ist auf die Aktivität der Milz zurückzuführen
· spiegelt den Zustand des Verdauungssystems wider (Milz- und Magen-Qi)
· Die Milz verdunstet die reinen Essenzen und schickt kleine Mengen unreiner Substanzen nach oben
·
Gesund
ð Einheitlicher Belag, evtl. etwas dicker im Zentrum
ð Dünn, weißlich, feucht, lässt das Zungenmaterial durchscheinen
ð „Wie Gras, das aus dem Boden sprießt“
·
Dünn
ð Normal
ð Bei Krankheit Zeichen von Mangel
·
Fehlender
Belag
ð Yin-Mangel
·
Dick
ð Fülle
·
Sehr
feucht
ð Fülle an Säften (meist aufgrund von Yang-Mangel)
ð Feuchtigkeit
·
Sehr
trocken oder sandpapierähnlich
ð Yang-Fülle
ð Säfte-Mangel
·
Auf der
Oberfläche schwebend
ð Schwaches Milz- und Magen-Qi
·
Fett,
bedeckt die ganze Zunge mit dickem, öligem Film, wie Schicht Vaseline oder
Butter
ð Anwesenheit von Schleim oder Feuchtigkeit im Körper
·
Glänzend
(ganze Zunge oder Teil) = „geschälte Zunge“
ð Yin- oder Säfte-Mangel
ð Schwaches Milz-Qi
·
Weiß und
feucht
ð Zeichen für Kälte
·
Wie
Hüttenkäse, Quark oder ungeformter Tofu, dornenartig
ðHitze im Magen
·
Gelb
ð Hitzezeichen
·
Schwarz
oder grau
ð Extreme Hitze oder Kälte
3. Form und Beweglichkeit
·
Gesund
o Im Verhältnis zum Mund
§ Weder zu groß noch zu klein
§ Weder geschwollen noch geschrumpft
o Flexibel
o Glattes Stück Fleisch ohne Risse und Sprünge
o Kann erhabene Papillen haben
o Keine roten Bläschen oder Ausschlag
o Keine Abweichung
· Geschwollen = Schwammig mit gezackten Rändern (Zahnabdrücke)
ð Qi-Mangel
ð Fülle an Säften
ð Gelegentlich bei HitzeFülle (Zungenkörper ist rot)
· Dünn = Schlank, kleiner als normale Zunge
ð Blut- oder Säftemangel
· Steif = Gleicht einem „Stück Holz“
ð Fülle-Zustand
ð Bösartiger Windeinfluss
ð Schleim, der das Herz-Qi hemmt
·
Zitternd
ð Blass: Zuwenig Qi, das die Bewegungen kontrolliert
ð Rot: Innerer Wind, der die Zunge bewegt
· Heraushängend (wie bei einem Hund)
ð Hitze
·
Zusammengezogen,
nicht herausstreckbar
ð Schwere Fälle
o Blass oder violett: ð Kälte, die den Körper zusammenzieht
o Geschwollen: ð Schleim oder Feuchtigkeit
o Rot: ð Hitze, die die Säfte austrocknet
4. Zungengrundvenen
· Gestaut, nicht dunkel
ð Qi-Stagnation
· Gestaut, dunkel
ð Blut-Stagnation
· Erweiterte Venen
ð Fülle-Zustand
· Dünne Venen
ð Mangel-Zustand
Außen-Erkrankungen (Meistens akut)
·
Wind -
Kälte
o Belag ist dünn und weiß
§ Feucht, abkratzbar und nur vorderer Anteil
ð Schwacher pathogener Faktor
§ Weiß, trocken und nicht abkratzbar
ð Äußere Kälte dringt tiefer ein mit potentieller Umwandlung in
Feuer, die die Säfte austrocknet
·
Wind -
Hitze
ð Belag ist dünn und weiß, später gelb
ð Rötung des gesamten vorderen Abschnittes der Zunge
Innen-Erkankungen (Meistens chronisch)
· Veränderung von Form und Farbe
· Belag gewöhnlich gelb
· weiß ð gelb
ð Eindringen des pathogenen Faktors
· Ränder weiß, Mitte gelb
ð Erkrankung nach innen vorgedrungen
· Ränder gelb, Mitte weiß
ð Besserung
· Belag fehlt
ð Magen- oder Nieren - Yin - Mangel
Halb – Innen – Halb – Außen (Shao – Yang –
Krankheit)
· Einseitiger Belag oder vorn weißer, hinten grauer oder schwarzer Belag
· Symptome
o Schüttelfrost und Fieber
o Bitterer Mundgeschmack
o Schmerzen im Hypochondrium
o Reizbarkeit
o Trockener Hals und Übelkeit
· Zentrale Bedeutung in der Diagnostik der TCM
o „Ich geh‘ Puls fühlen“
o Erste Erwähnung im Nei Jing
· Wortbedeutung:
o „Kanäle“ durch die Qi und Blut fließen
o Auch „Puls“ im Sinne von Pulsschlag
· Das Pulsbild gibt Auskunft über Blut und Qi und über alle Organe, die damit in Verbindung stehen.
· Beurteilt werden v. a. : Tiefe, Frequenz, Volumen, Kraft, Form, Länge und Rhythmus

Abb. 14: Lokalisation der Positionen bei der Pulspalpation
· An rechter und linker Hand (A. radialis)
· 3 Positionen
o Erste Position: Zeigefinger
o Zweite Position: Mittelfinger
o Dritte Position: Ringfinger
· Plazieren des Mittelfingers auf Processus styloideus radii, dann Zeige- und Ringfinger locker daneben legen und auf die A. radialis gleiten
· An allen drei Stellen sollte der Puls zu tasten sein.
o Physiologisch: schwächer an proximaler und distaler Taststelle
· 3 Druckebenen: Oberflächlich, mittel und tief
· 28 verschiedene Pulsqualitäten

Abb. 15: Technik der Pulspalpation
Der Normale Puls:
· Ist hauptsächlich auf der mittleren Ebene zu tasten
· Er sollte 3 Qualitäten beinhalten
o
Magen-Qi
§ sanft, ruhig
§ 4-5 Schläge pro Atemzyklus des Untersuchers (70-75/min)
o Shen (Geist/Vitalität)
§ weich, stark, regelmäßig
ð gesundes Herz-Qi und –Blut
o
Wurzel
§ tiefe Ebene gut palpierbar
§ hintere Position gut tastbar
ð gesunde und starke Niere
1. Beurteilung der Tiefe des Pulses
Yin
Der
tiefe Puls (Chen Mai)
· Nur auf der dritten Ebene
· klar zu tasten
· Befund:
o Innere Disharmonie oder
o Blockade
o Schwach: Schwäche von Qi und Yang
o Voll: Qi- und Blutstase, innere Kälte oder Hitze
Yang
Der oberflächlicher Puls (Fu Mai)
· Auf der oberflächlichen Ebene klar zu tasten
· Befund:
o Äußerer pathogener Faktor:
§ Gespannt: Wind-Kälte
§ Schnell: Wind-Hitze
o Yin-Mangel:
§ Oberflächlich und in der Tiefe leer
2. Beurteilung der Frequenz des Pulses
Yin
Der
langsame Puls (Chi Mai)
· < 4 Schläge / Atemzug
· Befund:
o Kälte, die die Bewegung verlangsamt
o Mangelndes Qi, bewirkt ungenügende Bewegung
Yang
Der schnelle Puls (Shuo Mai)
· 5 Schläge / Atemzug
· Befund:
o Hitze beschleunigt die Bewegung
3. Beurteilung des Volumens des Pulses
Yin
Der
feine Puls (Xi Mai)
· Wie ein dünner Faden, aber klar zu tasten
· Befund:
o Qi-Mangel
o Blut-Mangel
Yang
Der überflutende Puls (Hong Mai)
· Großer Durchmesser und sehr klar
· Befund:
o Fülle
o Meist mit Hitze in Magen oder Darm
4. Beurteilung der Kraft des Pulses
Yin
Der
leere Puls (Xu Mai)
· Meist oberflächlich tastbar
· Breit aber schwach und weich
· „schlecht gefüllter Wasserball“
· Befund:
o Qi- und Blut-Mangel
Der sanfte Puls (Ru Mai)
· Oberflächlich , kraftlos
· Fadenförmig
· Befund:
o Qi- oder Blut-Mangel
o Milz-Nässe-Störung
Yang
Der volle Puls (Shi Mai)
· Breit und kräftig
· Schlägt auf allen 3 Ebenen gegen die Finger
· Befund:
o Fülle-Muster
§ Schnell: Fülle-Hitze
§ Langsam: Fülle-kälte
5. Beurteilung der Form des Pulses
Yin
Der rauhe Puls (Se Mai)
· ungleichmäßig und holprig, unregelmäßig in Kraft und Fülle „Messer, das über Bambus schabt“
· Befund:
o Blut- oder Jing-Mangel (dünn)
o Gestautes Blut
o Erschöpfung der Säfte nach Schwitzen und Erbrechen
Yang
Der schlüpfrige Puls (Hua Mai)
· fließend, „gleitet wie eine Schlange“, glatt wie die Kugeln eines Kugellagers
· Frauen in der Schwangerschaft
· Befund:
o Fülle, meist Feuchtigkeit oder Schleim
Der saitenförmige Puls (Xian Mai)
· Straff wie Gitarren- oder Geigensaite
· Kräftig, federt auf allen 3 Druckebenen zurück und schlägt gleichmäßig gegen die Finger
· fließende, wellenartige Qualität fehlt
· Befund:
o Stagnation im Körper (Leber-/Gallenblasendisharmonie)
Der straffe Puls (Jin Mai)
· Kräftig, „als hielte man ein schwingendes, straff gespanntes Seil“
· Voller und elastischer als der drahtige Puls
· Befund:
o Fülle, Kälte und Stagnation
6. Beurteilung der Länge des Pulses
Yin
Der kurze Puls (Duan Mai)
· Kann den Raum unter den 3 Fingern nicht füllen
· Nur in einer Position tastbar
· Befund:
o Qi - Mangel
Yang
Der lange Puls (Chang Mai)
· Kann über erste und dritte Position hinaus getastet werden
· Wird bei normaler Geschwindigkeit und Kraft keine Disharmonie
· Befund:
o Eher bei Füllesyndromen
7. Beurteilung des Rhythmus des Pulses
Yin
Der knotige Puls (Jie Mai)
· Langsamer Puls, der unregelmäßig aussetzt
· Befund:
o Kälte, die Qi und Blut blockiert
o Qi-, Blut- oder Jing – Mangel (Herzdisharmonie)
Der intermittierende Puls (Dai Mai)
· regelmäßig, setzt häufiger aus
· Befund:
o Ernsthafte Disharmonie des Herzen oder erschöpfter Zustand aller Organe
Yang
Der „eilende“ Puls (Cu Mai)
· Schneller Puls, der unregel mäßig aussetzt
· Befund:
o Hitze, die Qi und Blut beunruhigt
· Qi-Schwäche
· Yang-Schwäche
· Blut-Schwäche
· Yin-Schwäche
· Blut-Stase
· Bleiches Gesicht
· Schwache Stimme
· Spontanes, leichtes Schwitzen bei Tage
· Atemlosigkeit
· Müdigkeit
· Appetitlosigkeit
· Leerer Puls
· Zusätzlich zu den Symptomen von Qi-Schwäche
· Kältegefühl
· Bleiches Gesicht
· Kalte Extremitäten
· Kein Durst
· Vorliebe für wärme Getränke
· Durchfall
· Häufiges Wasserlassen, heller Urin
· Schwacher Puls
· Blaß-feuchte Zunge
· Stumpfbleiches Gesicht
· Bleiche Lippen
· Verschwommene Sicht
· Müdigkeit
· Trockene Haare
· Depression
· Schwaches Gedächtnis
· Taubheitsgefühle der Extremitäten
· Schwache Periode oder Ausbleiben der Periode
· Geringes Fieber oder Hitzegefühl am Nachmittag
· Hitzegefühl an Händen und Fußsohlen
· Trockene Kehle nachts
· Nachtschweiß
· Auszehrung
· Oberflächlicher, leerer Puls
· Rote Zunge ohne Belag
· Dunkle Hautfärbung
· Purpurfarbene Lippen
· Bohrende, stechende Schmerzen an festem Platz
· Abdominale „Tumor“-bildung
· Purpurfarbene Lippen
· Blutungen mit dunkelgefärbtem, knotig- durchsetzten Blut
· Rauher oder saitenförmiger Puls
·
Blutleere/
Schwäche ist ein Teil von Yin-Schwäche weil Blut ein Teil von Yin ist.
·
Qi-Schwäche
ist ein Teil von Yangschwäche weil Qi ein Teil von Yang ist.
·
Klingt
einfach, heißt aber:
·
Die
Symptome von Qi- und Yang-Schwächen können sich ähneln
·
Die
Symptome von Blut- und Yin-Schwäche können sich ähneln
Symptome
· Rotes Gesicht
· Unruhe
· Schleimhaut- Ulzerationen
· Rote Augen
· Fieber
· Dunkler Urin
· Eiterbildung
· Bis hin zu Krämpfen und Koma
Erklärung
· Schwere Yang-Symptomatik mit aufsteigender Tendenz (Herz)
· Kann hervorgerufen werden durch:
o Scharfe Gewürze
o Alkohol
o Lammfleisch
Symptome
· Trockene Haut und Schleimhäute
· Trockener Husten
· Blutiger Auswurf
· Nasenbluten
Erklärung
· Trockenheit verbraucht die Körperflüssigkeiten
· Greift die Lunge an
· Entsteht durch Klimaanlagen, Bildschirmarbeit etc.
Symptome
· Schwitzen
· Fieber
· Durst
· Unruhe
· Reizbarkeit
· Schwindel
· Kopfschmerzen
Erklärung
· Hitze hat Yang-Charakter
· Schädigt die Körperflüssigkeiten und das Qi
· Befällt vor allem die obere Körperhälfte
· Tritt vermehrt während der Sommermonate auf
· Z.T. mit Feuchtigkeit (Spätsommer in China feucht)
Symptome
· Neuralgiforme Schmerzen
· Plötzliche Schmerzen
· Urtikaria
· Spasmen
· Juckreiz
· Schwindel
· Kopfschmerzen
· Nackensteifigkeit
· Lähmungen
· Wandernde Gelenkbeschwerden
Erklärung
· Wind hat Yang-Charakter, d.h. er befällt vorwiegend die obere Körperhälfte und das Außen (Lunge)
Symptome
· Frösteln
· Kalte Extremitäten
· LWS-Beschwerden
· Bauchschmerzen
· Schnupfen
· Diarrhoe
· Schmerzen im Inneren
· Harte Verspannungen
Erklärung
· Kälte manifestiert sich an der Körperoberfläche und im Inneren, sie hat Yin-Charakter. Der Körper kann mit Hitzebildung reagieren (Fieber, Rheuma)
Symptome
· Dumpfer Schmerz
· Schweregefühle
· Erschöpfung
· Völlegefühl
· Trübe Absonderungen
· Schwellungen (V. a. untere Extremitäten)
Erklärung
· Feuchtigkeit und Nässe sind schwer
o Haben absinkende Tendenz
o Beschwerden mehr in der unterer Körperhälfte (Beinödeme, Fluor vaginalis)
o Ein chronischer Krankheitsverlauf ist vorherrschend
· Feuchtigkeit kann kombiniert mit Hitze und Kälte auftreten
· Bildet sich durch den übermäßigen Verzehr von
o Zucker
o Milchprodukten
o Alkohol
· Leber-Blut-Mangel
· Leber - Qi - Stagnation
· Aufsteigendes Leber - Yang durch Leber- Yin Mangel
· Loderndes Leber-Feuer
· Leber - Wind
· Leber - Blut - Stagnation
· Feuchte Hitze in Leber/Gallenblase
· Kälte im Lebermeridian
Symptome
· Menstruationsschwäche (Hypomenorrea)
· Schwindel
· Muskelschwäche
· Blässe
· Trockene Augen
· Nachtblindheit
· Kribbeln in den Extremitäten
· Schmerzen
· Entzündungen
· Brüchige Nägel
Zunge
· Blass
· Trocken
· Meist ohne Belag
Puls
· Rau
· Dünn
Symptome
· Spannungsgefühl im Thorax unter dem Rippenbogen
· Depression
· Menstruationsstörungen
· Reizbarkeit
· PMS
· Unausgeglichenheit
· Unregelmäßige, schmerzhafte Regelblutungen
· Übelkeit
· Blähungen
· Diarrhoe
· Kloßgefühl
Zunge
· Unauffällig, ggf. aufgerollte Ränder
Puls
· Saitenförmig
· Drahtig
Symptome
· Gefühl, als wenn der Kopf platzt
· Scheitelkopfschmerz
· Temporalkopfschmerz
· Augenschmerz
· Tinnitus
· Schwindel
· Reizbarkeit
· Wutausbrüche
· Gesichtsröte
· Trockener Mund und Hals
Zunge
· Rot mit wenig trockenem Belag
Puls
· Drahtig
· Schnell
Symptome
· Kopfschmerz stark, pochend, temporal
· Augenreizungen
· Hochfrequenter Tinnitus mit Hörverlust
· Schwindel
· Hitzegefühl
· Unruhe
· Wut
· Rötung, Brennen, Schleimhautulcera
Zunge
· Rot
· Gelber Belag
· Trocken
Puls
· Drahtig
· Gespannt
· Schnell
Symptome
· Heftige Kopfschmerzen
· Schwindel
· Krampfanfälle
· Hemiplegie
· Plötzl. Bewustseinsverlust
· Nystagmus
Zunge
· Rot
· Trockener Belag
· Evtl. Abweichung
Puls
· Drahtig
· Schnell
Symptome
· Krampfanfälle
· Fieber
· Nackensteife
· Koma
· Rasender Kopfschmerz
· Rote Konjunktiva
Zunge
· Dunkelrot
· Steif
Puls
· Drahtig
· Schnell
Symptome
·
Tremor
·
Spasmen
·
Tics
· Parästhesien
· Blässe
Zunge
· Blass mit trockenem Belag
Puls
· Drahtig
· Dünn
· Rau
Symptome
· Dunkles, klumpiges Menstrualblut
· Abdominalschmerz
· Dysmenorrhoe
· Schmerz im Hypochondrium
· " Knoten im Bauch"
Zunge
· Bläulich
· Gestaut
Puls
· Voll
· Drahtig
· Rau
Symptome
· Völle- und Druckgefühl im Oberbauch
· Ikterus
· Übelkeit
· Fluor
· Skrotalekzem
Zunge
· Rot mit gelbem, schmierigen Belag
Puls
· Schlüpfrig
· Schnell
· Gespannt
Symptome
· Schmerz im Unterleib ausstrahlend in Skrotum / Labien
· Prostataschmerzen
· Druck unangenehm
· Besser durch Wärme
· Durst ohne Bedürfnis zum Trinken
Zunge
· Blass mit feuchtem Belag
Puls
· Langsam
· Tief
· Drahtig
· Herz - Qi - Mangel
· Herz Yang - Mangel
· Herz-Yin-Mangel
· Herz - Blut - Mangel
· Herz - Blut - Stagnation
· Herz - Feuer
· Schleim - Feuer erregt das Herz
· Schleim - Kälte benebelt das Herz
· Fülle - Hitze im Dünndarm
Symptome
· Spontanschweiß, belastungsabhängig
· Blässe
· Erschöpfung
· Belastungsdyspnoe
· Palpitationen, belastungsabhängig
· Schwache Stimme
Zunge
· Blass
Puls
· Schwach und leer
· Evtl. arrhythmisch
Symptome
· Blässe
· Kälteaversion
· Kalte Extremitäten
· Atemnot bei leichter Belastung/nachts
· Nervosität
· Spontanschweiß
Zunge
· Blass
· Feucht
Puls
· Schwach
· Tief
· Unregelmäßig
Symptome
· Rote Wangen
· Hitzegefühl
· Unruhe
· Nachtschweiß
· Tachykarde Herzrhythmusstörungen
· Hitze der 5 Flächen
Zunge
· Rot
· Wenig oder keinen Belag
Puls
· Dünn
· Schnell
Symptome
· Fahle Blässe
· Vergesslichkeit
· Schlafstörungen
· Ängstlichkeit
· Schreckhaftigkeit
Zunge
· Blass
Puls
· Dünn
· Schwach
· Rau
Symptome
· Gesichts- und Lippenzyanose
· Stechender präkordialer Schmerz
· Husten
· Kalter Spontanschweiß
Zunge
· Blau - violett
Puls
· Rau
· Saitenförmig
· Unregelmäßig
Symptome
· Stomatitis
· Extreme Ruhelosigkeit
· Rotes Gesicht
· Erregungszustände bis zur Manie
Zunge
· Rot
· Rissig
· Dünner, gelber Belag
Puls
· Schnell
Symptome
· Manische Zustände
· Phantasieren
· Aggressionen
· Psychosen
· Obstipation
Zunge
· Rot
· Gelb-schmieriger Belag
Puls
· Schlüpfrig
· Schnell, Gespannt
Symptome
· Depression
· Verwirrtheit
· Aphasie
Zunge
· Dicker, weißer, schmieriger Belag
Puls
· Schlüpfrig
· Langsam
Symptome
· Stomatitis
· Wenig, dunkler Urin
· Bauchschmerzen
Zunge
· Rot
· Gelber Belag
Puls
· Schnell
· Schlüpfrig
· Milz - Qi - Mangel
· Milz - Yang - Mangel
· Sinkendes Milz Qi
· Milz kontrolliert das Blut nicht
· Feuchte-Kälte in der Milz
· Feuchte - Hitze in Milz und Magen
· Loderndes Magen - Feuer
· Magen - Yin - Mangel
· Magen - Qi - Mangel mit Kälte
Symptome
· Müdigkeit
· Erschöpfung
· Appetitmangel
· Muskelschwäche
· Breiiger Stuhl
· Blässe
· Meteorismus
Zunge
· Gedunsen
· Blass
Puls
· Schwach
· Weich
Symptome
· W.o., zusätzlich Kältegefühl
· Kalte Extremität
· Ödeme
Zunge
· Blass
· Geschwollen
· Zahneindrücke
Puls
· Tief
· Langsam
· Schwach
Symptome
· W.o., zusätzlich noch Organsenkungen
· Prolaps
Zunge
· Blass
Puls
· Schwach und leer
Symptome
· W.o., zusätzlich Blutungen v.a. der unteren Körperhälfte
· Dysfunktionelle Uterusblutungen
· Petechien
Zunge
· Blass
Puls
· Dünn
· Schwach
· Leer
Symptome
· Kopf- und Gliederschwere
· Völlegefühl im Abdomen
· Trübe Absonderungen
· Appetitmangel
· weißer Fluor vaginalis
Zunge
· Dicker, weißer, schmieriger Belag
Puls
· Schlüpfrig
· Langsam
Symptome
· Subfebrile Temperaturen
· Weiche, übelriechende Stühle
· Körperliche Schwere
· Evtl. Ikterus
· Brennen am Anus
Zunge
· Evtl. rot mit gelben schmierigen Belag
Puls
· Schlüpfrig und schnell
Symptome
· Ständiges Hungergefühl
· Epigastrisches Brennen
· Fauliger Mundgeruch
· Säurereflux
· Obstipation
Zunge
· Rot
· Wenig trockener, gelber Belag
Puls
· Schnell
· Evtl. schlüpfrig
Symptome
· Leeregefühl im Epigastrium
· Hungergefühl mit Appetitmangel
· Rachen-, Mundtrockenheit
Zunge
· Rot
· In der Mitte keinen Belag
Puls
· Dünn und schnell
Symptome
· Schmerzen im Epigastrium, die sich durch Essen und Wärme bessern
· Kältegefühl im Magen
· Aufstoßen
· Zunahme der Beschwerden nach dem Stuhlgang
Zunge
· Geschwollen und blass
Puls
· Langsam
· Tief
· Lungen - Qi - Mangel
· Lungen - Yin - Mangel
· Wind - Hitze der Lunge
· Wind - Kälte der Lunge
· Schleim - Hitze in der Lunge
· Schleim - Kälte in der Lunge
· Trockenheit in der Lunge
· Feuchte - Hitze im Dickdarm
· Hitze im Dickdarm
· Flüssigkeitsmangel im Dickdarm
· Dickdarmschwäche mit Kälte
· Kälte im Dickdarm mit Qi-Stagnation
Symptome
· Hüsteln
· Atemnot
· Schwitzen tagsüber
· Erkältungsneigung
· Schwache Stimme
Zunge
· Blass oder normalfarben
Puls
· Leer, v.a. an der rechten vorderen Position
Symptome
· Nachtschweiß
· Anorexie
· Wangenrötung
· Trockener Husten
· Heisere Stimme
Zunge
· Rot
· Kein Belag
Puls
· Dünn
· Schnell
Symptome
· Akuter Husten mit dickem gelben Auswurf
· Durst
· Fieber
· Halsschmerzen
· Obstipation
· Kopfschmerzen
Zunge
· Gelber, dünner Belag
Puls
· Oberflächlich
· Schnell
Symptome
· Akuter Husten mit wässrigem Sputum
· Halskratzen
· Fließschnupfen
Zunge
· Dünner, weißer Belag
Puls
· Oberflächlich
· Gespannt
Symptome
· Husten mit gelbem, zähflüssigen Auswurf
· Mundtrockenheit
· Schmerzen im Thorax
· Hohes Fieber
Zunge
· Gelber, schmieriger Belag
Puls
· Schlüpfrig
· Schnell
Symptome
· Husten mit viel weißem Auswurf
· Thorakales Völlegefühl, Rasselgeräusch
· Frösteln
Zunge
· Dicker, weißer Belag
· Blass
Puls
· Schlüpfrig
· Schwach
Symptome
· Trockene Nase
· Heiserkeit
· Trockener Mund
· Trockener Husten
Zunge
· Normal
· Trocken
Puls
· Schnell
· Evtl. schwebend
Symptome
· Bauchschmerz, Tenesmen
· Akuter, heftiger Stuhldrang
· Diarrhoe
· Fauliger Geschmack
· Brennende Schmerzen am Anus
Zunge
· Gelber Belag
· Evtl. roter Zungengrund
Puls
· Schlüpfrig und schnell
Symptome
· Trockener Stuhl
· Aufgetriebenes Abdomen
· Schmerzen
Zunge
· Trockener, gelblicher Belag
Puls
· Voll und schnell
Symptome
· Trockener Stuhl
· Obstipation
· Erschwerter Stuhlgang
· Laxantienabusus
Zunge
· Kaum Belag, wenn, dann trocken
Puls
· Dünn
Symptome
· Chronische Diarrhoe oder Obstipation mit weichem Stuhlgang
· Kalte Extremitäten
· Schmerzen
· Meteorismus
· Schwäche und Schweißneigung nach Stuhlgang
Zunge
· Blass
Puls
· Langsam und tief
Symptome
· Verstopfung mit Schmerzen, die sich durch Wärme bessern
Zunge
· Blass mit dickem Belag
Puls
· Langsam
· Tief
· Gespannt
· Nieren - Jing - Mangel
· Nieren - Qi ist nicht fest
· Nieren - Yin - Mangel
· Wasserüberfluß bei Nieren - Yang - Mangel / Innen - Mangel Fülle - Kälte
· Nieren - Yang - Mangel
· Nieren - Yin - Mangel mit Mangel - Hitze
· Feuchte Hitze in der Blase
Symptome
· Entwicklungsverzögerung
· Haarausfall, frühes Ergrauen
· Karies
· Schwache Knie
· Tinnitus, Schwindel, Schwerhörigkeit
· Libidomangel
· Sterilität
· Frühe Senilität
Zunge
· Zittrig
· Dünn
· Klein
Puls
· Leer
· Dünn
· Schwach
Symptome
· Kältegefühl
· Schmerz im LWS-Bereich
· Libidomangel
· Harninkontinenz
· Spermatorrhoe, Ejaculation praecox
· Fluor vaginalis
· Reichlicher, klarer Urin
· Blasses Gesicht
Zunge
· Blass, schlaff
· Dünner Belag
Puls
· Schwach
· Tief
Symptome
· Vergesslichkeit
· Schwindel
· Tinnitus
· Nachtschweiß
· Hitzegefühl (Thorax, 5 Flächen)
· Mundtrockenheit
· Spermatorrhoe nachts
Zunge
· Rot
· Rissig am Grund
· Kein Belag
Puls
· Schnell
· Dünn
· Leer
Symptome
· Ödeme
· Kälte in LWS
· Wenig klarer Urin
· Dyspnoe mit dünnem Sputum
Zunge
· Geschwollen
· Zahneindrücke
· Blass oder bläulich
Puls
· Langsam
· Tief
· Breit
Symptome
· Kältegefühl
· Schmerz in LWS und Knie
· Impotenz
· Libidomangel
· Viel klarer Urin
· Klarer, reichlicher Urin
· Morgendiarrhö (5h)
Zunge
· Blass
· Feuchter Belag
Puls
· Langsam
· Tief
· Schwach
Symptome
· Wie oben, stärkere Hitzezeichen
· Unruhe
· Angst
· Übersteigerte Libido
Zunge
· Rot
· Rissig
· Kein Belag
Puls
· Schnell
· Dünn
Symptome
· Harndrang
· Dysurie
· Pollakisurie
· Trüber, dunkelgelber Urin
Zunge
· Rot
· Gelber, schmieriger Belag
Puls
· Schlüpfrig
· Schnell
· Vor der Therapie steht die Diagnose
· Organ- oder syndrombezogene Behandlung
· Leitbahn- oder meridianbezogene Behandlung
· Symptomatische Behandlung
· Lokaltherapie
· Therapie über Mikrosysteme
Bei der Punktauswahl kann man folgende Punkte unterscheiden:
· Lokal- oder Nahpunkte
· Areal-Fernpunkte
· Meridian-Fernpunkte
· Symptomatische Punkte
· Meisterpunkte
· Energie ausgleichende Punkte
· Jeder Punkt, der in einem betroffenen Gebiet liegt, kann als Nah-Punkt verwendet werden, wobei andere Wirkungen des Punktes beachtet werden sollten
· Es muss sich nicht um Akupunkturpunkte handeln
· Es kann jeder Schmerzpunkt (Ah-Shi-Punkt) gewählt werden
· Je nach Schmerztyp wird eine sedierende oder tonisierender Nadeltechnik eingesetzt
· Kopf und Gesicht: Di 4
· Nacken und Hinterhaupt: Lu7
· Thorax und Oberbauch: Pe 6
· Mittelbauch: Ma 36
· Unterbauch: Mp 6
· Rücken: Bl 40
· Lunge: Lu 7
· Dickdarm: Di 4
· Magen: Ma 36 (zentral)
· Magen: Ma 44 (peripher)
· Milz: Mp 6
· Herz: He 7
· Dünndarm: Dü 5
·
Blase: Bl 37
(LWS), Bl 40 (BWS), BL 60 (HWS)
·
Niere: Ni 3
·
Pericard: Pe 6
·
Sanjiao: SJ 5
·
Gallenblase: Gb 34, Gb 41
· Leber: Le 3
· Angst, Herzrasen: Pe 6, Ren 14
· Anspannung: Le 3
· Asthma, Husten: Ren 22, Pe 6, Ext: Dingshuan
· Allergie, Juckreiz: Mp 10, Bl 40, Bl 17
· Beruhigend: Du 20, He 7, Pe 6, Bl 62
· Durchfall: Ma 25, Ma 37
· Erschöpfung: Ni 6
· Immunol. Stärkend: Di 11, Du 14, Mp 6
· Kopfschmerzen: Gb 20, Gb 21
· Meteorismus: Ma 25, Ma 36
· Notfallpunkte: Du 26, Ni 1
·
Ödeme: Mp 9, Ni 7
· Schwitzen: Lu 7, Ni 7
· Schleim: Ma 40
· Übelkeit: Pe 6, Ren 12, Ma 36
· Verstopfung: Di 4, Ma 25, SJ 6
· Yin Organe: Le 13
· Yang Organe: Ren 12
· Respirationstrakt: Ren 17
· Blut: Bl 17
· Knochen: Bl 11
· Sehnen: Gb 34
· Blutgefäße: Lu 9
· Nerven, Mark: Gb 39
Die Punkte die gemäß der chinesischen Diagnose für einen Ausgleich der vorliegenden Störung geeignet sind. Dazu gehören u.a.:
· Tonisierungs- und Sedierungspunkte
· Luo- und Yuan-Punkte
· Mu- und Shu-Punkte
· Tonisierungspunkte sind die Mutterpunkte des jeweiligen Organs, sie werden auch nach der Wandlungsphase (der Mutter) benannt. So ist beispielsweise der Tonisierungspunkt der Lunge (Metall) der Erdepunkt der Lunge, da Milz (Erde) die Mutter der Lunge ist. Qi soll von der Mutter zum Sohn fließen.
· Sedierungspunkte sind die Sohnpunkte des jeweiligen Organs, sie werden auch nach der Wandlungsphase des Sohnes benannt. Der Sedierungspunkt der Lunge (Metall) ist demnach der Wasserpunkt, da die Niere als Sohn im Element Wasser ist. Qi soll von der Mutter zum Sohn fließen.
· Wenn man diese Punkte verwenden will, sollte man sich über den energetischen Zustand von Mutter und Sohn im Klaren sein. (Kann man von einer kranken Mutter viel Hilfe erwarten? Kann ein mit sich selbst schon überforderter Sohn noch Lasten von der Mutter tragen?)
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Organe |
Tonisierungspunkte |
Sedierungspunkte |
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Lunge |
Lu 9 |
Lu 5 |
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Dickdarm |
Di 11 |
Di 2 |
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Magen |
Ma 41 |
Ma 45 |
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Milz |
Mp 2 |
Mp 5 |
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Herz |
He 9 |
He 7 |
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Dünndarm |
Dü 3 |
Dü 8 |
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Blase |
Bl 67 |
Bl 65 |
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Niere |
Ni 7 |
Ni 1(5) cave: Niere sedieren |
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Perikard |
Pe 9 |
Pe 7 |
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San Jiao |
SJ 3 |
SJ 10 |
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Gallenblase |
Gb 43 |
Gb 38 |
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Leber |
Le 8 |
Le 2 |
Tabelle 11: Tonisierungs- und Sedierungspunkte
Yuan-Quellpunkte (syn. Yuan-Ursprungs-Punkte) liegen im Breich von der Hand- oder Sprung-gelenke. Das Ursprungs-Yuan-Qi durchfließt die Organe auf Grund der Transportfunktion des San Jiao.
Ursprungs/ Quellpunkte der
Yin-Meridiane
Die Yuan-Quell-Punkte der Yin-Organe stärken bei Schwäche-/ Mangelzuständen das zuständige innere Organ. Sie regulieren das Yin-Yang-Gleichgewicht und haben einen hömöostatisch aus-gleichenden Effekt, auf Körper, Emotionen und Geist. Diese Punkte können bei Mangel stärkend und bei Fülle ableitend genadelt werden.
Ursprungs/ Quellpunkte der
Yang-Meridiane
Die Yuan-Quellpunkte der Yang-Organe vertreiben äußere pathogene Faktoren bei Fülle-Syndro-men. Sie stärken das zugehörige Yang-Organ.
Durchgangs-Luo-Punkte
Die Luo-Durchgangs-Punkte (syn. Passagepunkte) befinden sich dort wo sich die Kollateralen (Netzgefäße) der innerlich-äußerlich gekoppelten Yin- und Yang-Meridiane mit einander verbin-den.
Bei Fülle-Syndromen sind Netzgefäße häufig sichtbar. Daher kann über die Luo-Punkte bei Fülle-Syndromen mit Qi- und Blut-Stagnation mit Mikroaderlass therapiert werden. Sie werden auch in Kombination mit anderen Punkten zur Therapiesteigerung eingesetzt.
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Meridiane |
Yuan-Punkte |
Luo-Punkte |
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Lunge |
Lu 9 |
Lu 7 |
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Dickdarm |
Di 4 |
Di 6 |
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Magen |
Ma 42 |
Ma 40 |
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Milz |
Mp 3 |
Mp 4 |
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Herz |
He 7 |
He 5 |
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Dünndarm |
Dü 4 |
Dü 7 |
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Blase |
Bl 64 |
Bl 58 |
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Niere |
Ni 3 |
Ni 4 |
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Perikard |
Pe 7 |
Pe 6 |
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San Jiao |
SJ 4 |
SJ 5 |
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Gallenblase |
Gb 40 |
Gb 37 |
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Leber |
Le 3 |
Le 5 |
Tabelle 12: Yuan- und Luo-Punkte
Alarm - Mu - Punkte
Alarm-Mu-Punkte (syn. Versammlungspunkt) beeinflussen das Yin, d.h. sie sammeln und transportieren Yin der jeweiligen Organe. Lokalisiert sind diese Sammelpunkte auf Thorax und Abdomen, in der Nähe des jeweiligen Organs.
Diagnostisch weisen sie bei Druckschmerzhaftigkeit auf Störungen des Organs hin.
Therapeutisch werden Mu-Punkte zur Regulation von inneren Organen herangezogen. Je nach Syndrom (Fülle oder Mangel) werden sie ableitend oder stärkend verwendet.
Zustimmungs - Shu - Punkt
Zustimmungs-Shu-Punkte (syn. Rücken-Transport-Punkte) transportieren Qi zu den inneren Organen und tonisieren das Yang. Sie sind auf dem medialen Ast des Blasenmeridians und auf dem Rücken in Höhe des korrespondierenden Organs lokalisiert.
Diagnostisch weisen sie bei Druckdolenz ebenso wie die Mu-Punkte auf eine Störung des inneren Orangs hin.
Therapeutisch werden sie bei chronischen Erkrankungen des zuständigen inneren Organs genutzt. Zur Anwendung kommen sie zur Stärkung des Yang bei Yin-Erkrankungen. Zu beachten ist: bei Fülle-Syndrom ableitend nadeln und bei Mangel-Syndrom stärkend nadeln. Die Nadeln sollten nur zehn Minuten belassen werden, da sonst ein sedierender Effekt zu einer Ermüdung des Patienten führt.
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Organe |
Mu-Punkte |
Shu-Punkte |
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Lunge |
Lu 1 |
B 13 |
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Dickdarm |
Ma 25 |
B 25 |
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Magen |
Ren 12 |
B 21 |
|
Milz |
Le 13 |
B 20 |
|
Herz |
Ren 14 |
B 15 |
|
Dünndarm |
Ren 4 |
B 27 |
|
Blase |
Ren 3 |
B 28 |
|
Niere |
Gb 25 |
B 23 |
|
Perikard |
Ren 17 |
B 14 |
|
San Jiao |
Ren 5 |
B 22 |
|
Gallenblase |
Gb 24 |
B 19 |
|
Leber |
Le 14 |
B 18 |
Tabelle 13: Mu- und Shu-Punkte
Symptome: Laufende Nase, Augenjucken, Niesen, Schleimhautschwellung
Auswahl der
Akupunkturpunkte:
Lokal: Di 20, EX KH 3, Bitong, Bl 1 und 2,
Areal Fernpunkt Gesicht: Di 4
Meridianfernpunkt: Lu 7 (Organbezug Lunge)
Symptomatische Pkt.: MP 10, Bl 40, Ma 40
Meisterpunkte: Ren 17 (Organbezug Lunge)
Energie ausgleichende Punkte: Je nach Diagnose
Sedieren
· Schneller Einstich, langsames Herausziehen der Nadel
· Hochfrequente Vibration der Nadel per Hand
· Elektrostimulation 10 1000 Hz / 10 Min.
· Bluten lassen
· Schröpfen
· Blutig
· Lange Zeit
· Über der Nadel
· Punkt nicht verschließen, offen lassen
Tonisieren
· Stechen (sanftes De-Qi-Gefühl auslösen)
· Langsamer Einstich, schnelles Herausziehen der Nadel
· Moxa auf der Nadel
· Schröpfen
· Kurzes Trockenschröpfen
· Punkt nach Stechen mit Finger verschließen
Bu Fa: Auffüllen, in Meridianrichtung
Xie Fa: Ableiten, gegen Meridianrichtung

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A: |
B: |
D: |
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C: |
E: |
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F: |
Abb. 16: Fingermaße (aus Focks/Hillenbrand, 2006)
Kopf
· Stirnhaaransatz bis Nackenhaaransatzlinie: 12 Cun
· Augenbraue bis Stirnhaaransatz: 3 Cun
· Unterrand Proc. Spinosus C7 bis Nackenhaaransatz: 3 Cun
· Rechter bis linker Proc. Mastoideus: 9 Cun
· Ma 8 rechts bis Ma 8 links: 9 Cun
Thorax/ Abdomen
· Fossa suprasternalis (Ren 22) bis Sternumxiphoid: 9 Cun
· Sternumxiphoid bis Bauchnabel: 8 Cun
· Bauchnabelmitte bis Symphyse: 5 Cun
· Rechte bis linke Brustwarzenmitte: 8 Cun
·
Achselhöhle bis Ende der 11. Rippe (Le 13): 12 Cun
Extremitäten
· Vordere Achselfalte bis Ellenbogenfalte: 9 Cun
· Ellenbogenfalte bis Handwurzel: 12 Cun
· Medial - Symphysenoberrand bis Patellaoberkante: 18 Cun
·
Med. Condylus tibiae bis Spitze Malleolus
med.: 13 Cun
· Lateral - Spitze Trochter major bis Kniegelenksfalte: 19 Cun
· Kniebeugefalte bis Spitze Malleolus lat.: 16 Cun
· Spitze Malleolus lat. bis Fersenunterrand: 3 Cun
· Dorsal - Glutealfalte bis Kniebeugefalte: 14 Cun

Abb. 17: Körpermaße (aus Focks/Hillenbrand, 2006)
Wichtige Punkte sind mit einem „!“ gekennzeichnet.

Abb. 18: Verlauf Lungenmeridian
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Lu 1 (Zhongfu)! |
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Lokalisation: |
1. ICR , 1 Cun unterhalb Mitte der Clavicula |
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Indikation: |
Asthma bronchiale, Bronchitis, Bronchiektasen und Begleitsymptome Husten, Dyspnoe und Thoraxschmerzen |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Mu-Punkt Lunge G CAVE: Pneumothorax möglich. Nadelung nach lateral ca. 1 cm |
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Lu 5 (Chize)! |
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Lokalisation: |
Beugefalte Ellbogen, lateral der Bizepssehne |
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Indikation: |
Asthma bronchiale, chronische Bronchitis |
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Lokale Wirkung: |
Tennisellenbogen, Arthritis des Ellenbogengelenks, Armlähmungen |
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TCM: |
Kühlt Hitze der Lunge |
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Besonderheit: |
· He-Punkt · Sedierungspunkt |
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Lu 7 (Lieque)! |
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Lokalisation: |
Radialiskante, 1,5 Cun proximal Beugefalte Handgelenk |
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Indikation: |
Bronchitis, Asthma bronchiale, Bronchiektasen, Rhinitis, Sinusitis, Laryngitis oder Pharyngits. Schmerzen und Verspannungen im Nacken und Hinterkopf, HWS-Syndrom, Kopf-/Zahnschmerzen, Facialisparese, Lähmung obere Extremität. |
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Lokale Wirkung: |
Erkrankungen Handgelenk, Tendinovaginitis |
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TCM: |
Öffnet die Oberfläche, eliminiert Wind, Kälte |
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Besonderheit: |
· Luo-Punkt von Di 4 · Kardinalpunkt Ren Mai |
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Lu 9 (Taiyuan)! |
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Lokalisation: |
Radiale Seite der Beugefalte Handgelenk lateral der A. radialis |
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Indikation: |
Asthma bronchiale, Bronchitis. Meisterpunkt für Blutgefäße daher bei Gefäßerkrankungen |
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Lokale Wirkung: |
Schmerzen im Handgelenk, Polyneuropathie obere Extremität |
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TCM: |
Eliminiert Wind, löst Schleim |
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Besonderheit: |
· Yuan-Punkt von Di 6 · Tonisierungspunkt Lunge · Meisterpunkt der Blutgefäße |
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Lu 10 (Yuji) |
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Lokalisation: |
Auf Handfläche Mitte des Os metacarpale 1, am Übergang von Haut Handfläche und Handrücken |
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Indikation: |
Schmerzen, Taubheit der Hand, Arthrose des Daumengrundgelenkes, Polyneuropathie, auch Erkrankungen der Atemwege |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Ying-Punkt G Stiche an der Hand sind schmerzhaft |
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Lu 11 (Shaoshang) |
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Lokalisation: |
Radialer Nagelwinkel Daumen 2-3 mm proximal vorn Nagelwinkel |
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Indikation: |
Behandlung akuter Notfälle, wie Ohnmacht, Kreislaufkollaps, epileptische Anfälle, hohes Fieber, Fieberkrämpfe. Kardiale und respiratorische Notfälle nur neben anderen therapeutischen Maßnahmen. Bei Pharyngitis, Tonsillitis und Heiserkeit gut wirksam. |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
Hat kühlende Wirkung auf die Lunge |
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Besonderheit: |
· Jing Punkt G Die Nadelung ist sehr schmerzhaft |

Abb. 19: Verlauf Dickdarmmeridian
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Di 1 (Shangyang) |
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Lokalisation: |
Radialer Nagelwinkel Zeigefinger |
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Indikation: |
Kreislaufkollaps, epileptische Anfälle in Verbindung mit anderen Notfallmaßnahmen. Fieber, akute Schmerzen in Rachen, Nase, Zahn-schmerzen |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Jing-Punkt |
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Di 4 (Hegu)! |
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Lokalisation: |
Höchster Punkt des Musc. adductor pollicis, wenn Daumen anliegt |
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Indikation: |
Alle Schmerzzustände, Erkrankungen im Kopfbereich, im Gesicht, im Nacken, Zähnen. Migräne, Kopfschmerzen, Trigeminusneuralgie, Augenkrankheiten. Grippe, Sinusitis, Tonsilitis, Pharyngitis, Laryngitis, Bronchitis, Fieber, Bauchschmerzen, Geburtserleichterung. Tennis-ellenbogen, Schulter-Arm-Syndrom, WBS-Syndrome, Polyneuropathien, Fazialisprese |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
Eliminiert Wind, Kälte und Feuchtigkeit, fördert den Qi-Fluß durch Entblockierung der Meridiane |
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Besonderheit: |
· Yuan-Punkt zu Lu 7 · Sehr wichtiger Punkt! |
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Di 5 (Yangxi) |
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Lokalisation: |
In der Tabatiere des Handgelenks |
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Indikation: |
Arthritis, Arthrose Handgelenk, Augenerkrankungen, Kopfschmerzen |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Jing-Punkt |
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Di 6 (Pianli) |
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Lokalisation: |
Radiale Dorsalseite des Unterarms, 3 Cun prox. Handgelenksfalte |
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Indikation: |
Luo-Punkt zu Lu 9 Taiyuan Behandlung der beiden Meridiane Lunge und Dickdarm. Schulter-Arm-Syndrom, Arthritis des Handgelenks, Tinnitus und Schwerhörigkeit |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Luo-Punkt zu Lu 9 |
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.Di 10 (Shousanli)! |
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Lokalisation: |
Unterarm 2 Cun distal von Di 11 |
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Indikation: |
Lähmung obere Extremität, Tennisellenbogen, Ellenbogengelenks-arthrose, Diarrhoe, Schmerzen im Abdomen |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Wichtiger Lokalpunkt |
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Di 11 (Quchi)! |
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Lokalisation: |
Laterales Ende der Beugefalte Ellbogen bei rechtwinklig gebeugtem Unterarm |
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Indikation: |
Immunstimulierend, Allergische und infektiöse Erkrankungen, Haut-erkrankungen, endokrine Störungen, Hypotonie, abdominelle Schmerzen, Diarrhoe, Hypertonie, Schulter-Arm-Syndrom |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
Eliminiert Wind, Hitze und Feuchtigkeit, harmonisiert Qi |
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Besonderheit: |
· He-Punkt · Tonisierungspunkt Dickdarm · Sehr wichtiger Punkt! |
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Di 15 (Jianyu)! |
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Lokalisation: |
Auf der Schulter in der vorderen Grube der Sehne des M. biceps |
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Indikation: |
Schulter-Arm-Syndrom, Lähmung des Armes, Periarthritis humeroscapularis |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Lokalpunkt bei Schulterbeschwerden |
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Di 20 (Yingxiang)! |
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Lokalisation: |
Zwischen Nasenflügel und Nasolabialfalte |
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Indikation: |
Allergische Rhinitis, Sinusitis maxillaris, Erkältungen, Fazialisparese, Trigeminusneuralgie, Zahnschmerzen |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Lokalpunkt bei allen Nasenerkrankungen |

Abb. 20: Verlauf Magenmeridian
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Ma 1 (Chengqi) |
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Lokalisation: |
Unterhalb des Auge, Mitte Orbitarand |
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Indikation: |
Augenerkrankungen, Trigeminusneuralgie |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
G Nur mit Erfahrung nadeln! Senkrecht und 5-15 mm tief entlang Orbitaboden |
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Ma 2 (Sibai)! |
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Lokalisation: |
Foramen infraorbitale 0,7 Cun unterhalb Ma 1 |
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Indikation: |
Augenkrankheiten, Sinusitis maxilaris, Trigeminusneuralgie, Fazialisparese |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Wichtiger Lokalpunkt bei Augenerkrankungen |
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Ma 6 (Jiache)! |
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Lokalisation: |
Höchster Punkt Musc. masseter bei Biß |
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Indikation: |
Trigeminusneuralgie, Zahnschmerzen, Parotitis, Fazialisparese, Kiefer-gelenksarthrose |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
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Ma 7 (Xiag-uan)! |
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Lokalisation: |
Vertiefung Mitte lateraler Astes des Os zygomaticum in der Grube des Processus condyloideus mandibulae bei geschlossenem Mund |
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Indikation: |
Trigeminusneuralgie, Zahnschmerzen, Kiefergelenksarthrose, Fazialis-parese, Tinnitus, Hypakusis centralis |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
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Ma 8 (Touwei)! |
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Lokalisation: |
0,5 Cun lateral im Winkel der frontalen Haarlinie |
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Indikation: |
Migräne, Kopfschmerzen, Augenkrankheiten |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
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Ma 21 (Liangmen)! |
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Lokalisation: |
2 Cun lateral Mittellinie, 1 Cun oberhalb Nabel lateral Ren 12 |
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Indikation: |
Gastritis, Ulcus ventriculi, Schmerzen und Funktionsstörungen im Abdomen, Obstipation, Gallenkoliken |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Wichtiger Punkt bei Beschwerden im Magenbereich |
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Ma 25 (Tianshu)! |
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Lokalisation: |
2 Cun lateral Nabel |
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Indikation: |
Gastritis, Ulcus
ventriculi et duodeni, nicht infektiöse Diarrhoe, Obstipation, Erbrechen,
Übelkeit, Colon irritabile, Krämpfe im Abdomen |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Mu Punkt Dickdarm |
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Ma 29 (Guilai)! |
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Lokalisation: |
4 Cun unterhalb Ma. 25 |
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Indikation: |
Urogenitale Erkrankungen, wie Reizblase, Menstruationsstörungen, Fertilitätsstörungen, Impotenz, Geburtserleichterung |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Lokalpunkt Urogenitaltrakt |
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Ma 31 (Biguan)! |
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Lokalisation: |
Kreuzungspunkt senkrechte Linie von Spina iliaca anterior superior nach unten und horizontale Höhe des Symphysenunterrandes |
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Indikation: |
Lähmungen untere Extremität, Hüftgelenkserkrankungen, Coxarthrose, Gonarthrose, LWS-Syndrom |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
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Ma 34 (Liangqiu)! |
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Lokalisation: |
2 Cun cranial des
lateralen Patellaoberrandes |
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Indikation: |
Akute gastrointestinale Erkrankungen, Lumbalsyndrom, Gonarthrose, Mastitis |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Xi-Punkt |
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Ma 35 (Dubi)! |
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Lokalisation: |
Laterale Unterkante der Patella bei gebeugtem Knie. Inneres Knieauge. Mit Ex 31 Heding lateraler Patellaoberrand |
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Indikation: |
Lokaler Punkt Gonarthrose, Knieschmerzen |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Nahpunkte für Knie |
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Ma 36 (Zusanli)! |
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Lokalisation: |
Ein Cun lateral Unterrand Tuberositas tibiae, 3 Cun unterhalb Kniegelenkspalt |
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Indikation: |
Gastritis, Ulcus ventriculi et duodeni, Erbrechen, Übelkeit, Diarrhoe, Obstipation, Colon irritabile Allgemeiner Tonisierungspunkt bei Depression, übermäßiger Müdigkeit, Schwäche, Abgeschlagenheit und Hypotonie. Periphere Durchblutungs-störung, Lähmung der Beine, Polyneuropathie. Ausgleichend bei Depressionen oder Erregungszuständen, Geburts-vorbereitung und Geburtserleichterung |
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Lokale Wirkung: |
Schmerzen bei Gonarthrose |
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TCM: |
Harmonisiert und tonisiert Qi und Blut sowie die Funktionen von Magen und Milz-Pankreas |
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Besonderheit: |
· He-Punkt · Sehr wichtiger Punkt! |
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Ma 37 (Sliangjuxu)! |
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Lokalisation: |
3 Cun unterhalb Ma 36 und 1 Cun lateral vordere Tibiakante |
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Indikation: |
Diarrhoe, Gastroenteritis, Lähmungen untere Extremität |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
Löst Feuchtigkeit auf, kühlt Hitze und beseitigt Stagnation im Magen und Darm |
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Besonderheit: |
· Unterer He-Punkt des Dickdarms |
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Ma 38 (Tiaokou) |
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Lokalisation: |
5 Cun unterhalb Ma 36, ein Cun lateral vorderer Tibiakante |
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Indikation: |
Wichtigster Fernpunkt bei Periarthritis humeroscapularis, Schulter-Arm-Syndrom, rheumatoide Arthritis, Lähmung untere Extremität |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Fernpunkt der Schulter |
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Ma 40 (Fenglong)! |
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Lokalisation: |
Ein Cun lateral von Ma 38, 5 Cun unterhalb von Ma 36 (Zusanli) |
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Indikation: |
Vermindert Schleimproduktion. Bei Thoraxschmerzen, Magen-Darm- Erkrankungen, Epilepsie, Kopfschmerz, Benommenheit, Konzentrations-störung, Schwindel |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
Vertreibt Feuchtigkeit besonders Schleim, beruhigt den Geist |
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Besonderheit: |
· Luo-Punkt |
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Ma 41 (Jiexi)! |
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Lokalisation: |
Mitte der Malleolen auf oberem Sprunggelenk. Liegt zwischen den Sehnen des Musc. extensor digitorum longus und Musc. extensor hallucis longus |
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Indikation: |
Lähmungen untere Extremität, Obstipation, Depressionen, Stirnkopf-schmerzen, Schmerzen im Sprunggelenk |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Jing-Punkt · Tonisierungspunkt Magen |
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Ma 44 (Neiting)! |
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Lokalisation: |
0,5 Cun proximal Schwimmhautrand zwischen 2. und 3. Os metatarsale |
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Indikation: |
Wirksamer analgetischer Punkt bei Migräne, Kopfschmerzen, Augen-brennen, Zahnschmerzen, abdominellen Schmerzen, Geburtserleichterung |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
Kühlt Hitze und eliminiert Wind im Meridian sowie im Magen, reguliert Qi |
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Besonderheit: |
· Ying-Punkt · Sehr wichtiger Punkt! |

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MP 3 (Taibai)! |
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Lokalisation: |
Mediale Seite Fuß, proximal Kopf Os metatarsale 1, Übergang Haut von Fußrücken zur Sohle |
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Indikation: |
Oberbauchschmerzen, Malabsorbtion, Diarrhoe, Obstipation, Meteorismus, Gastroenteritis |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
Stärkt und harmonisiert geschwächte Funktion der Milz bzw. Magen, entfernt Feuchtigkeit, Schleim und Hitze |
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Besonderheit: |
· Yuan-Punkt |
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MP 4 (Gongsun)! |
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Lokalisation: |
Mediale Fußsseite, in Vertiefung distal Basis Os metatarsale 1, Übergang Haut von Fußrücken zur Sohle |
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Indikation: |
Kardinalpunkt Chong Mai. Urogenitalerkrankungen, Dysmenorrhoe, Klimakterium |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Luo-Punkt zu Ma 42 · Kardinalpunkt für Chong Mai |
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MP 6 (Sanyinjiao)! |
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Lokalisation: |
An der medialen Seite des Unterschenkels, 3 Cun oberhalb des medialen Malleolus, dorsal der Tibiahinterkante. (In der Fascienlücke der Cockettschen Perforans) |
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Indikation: |
Dysmenorrhoe, Amenorrhoe, klimakterische Beschwerden, Dysurie, Enuresis, Polakisurie, Restharn, Prostatitis, Impotenz, Orchitis. Diarrhoee, Colon irritabile, Völlegefühl, Blähungen. Geburtsvorbereitung, Allergien (Haut, Heuschnupfen, Bronchitis, Asthma) immunologische Erkrankungen, Polyneuropathie, Lähmungen, Durchblutungsstörungen, Phlebitis, Lymph-angitis, chronische Ulcera cruris |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
Kreuzung von 3 Yin-Meridianen MP, Ni, Le, Bedeutung für die Organe Niere und Leber. |
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Besonderheit: |
· Sehr wichtiger Punkt! |
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MP 9 (Yinlingquan)! |
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Lokalisation: |
Mediale Seite Bein, Vertiefung am Unterrand medialer Kondylus auf Höhe der tub. tibiae. Gegenüber Gb 34 Yanglingquan |
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Indikation: |
Ödeme, Aszites, abdominelle Schmerzen, Dysurie, Diarrhoe Gonarthrose, Schmerzen des Knies |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
Löst Feuchtigkeit und Hitze |
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Besonderheit: |
· He-Punkt |
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MP 10 (Xuehai)! |
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Lokalisation: |
Höchster Punkt des Musc. vastus medialis, 2 Cun proximal Patellaoberkante |
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Indikation: |
Wichtiger antiallergischer immunstimulierender Punkt. Allergien, Infektionserkrankungen, Ekzeme, Psoriasis, Neurodermitis, allergischer Rhinitis/ Bronchitis, Dysmenorrhoe, Amenorrhoe |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
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MP 21 (Dabao)! |
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Lokalisation: |
Mittlere Axillarlinie, im 6. ICR |
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Indikation: |
Anwendung bei Schmerzen im Brustkorb, Lungenerkrankungen wie Asthma bronchiale mit Dyspnoe, Verdauungsstörungen |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
Das "Große Luo": Hier entspringen viele Verästelungen |
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Besonderheit: |
· Großes Luo |

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He 3 (Shaohai)! |
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Lokalisation: |
Ulnarseite Ellbogen am Ende der Beugefalte, 0,5 Cun radial Epicondylus ulnaris |
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Indikation: |
Arthritis des Ellenbogengelenks, Angina pectoris |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· He-Punkt |
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He 5 (Tongli)! |
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Lokalisation: |
1 Cun proximal He 7 radial der Sehne Musc. flexor carpi ulnaris |
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Indikation: |
Sprachstörungen, Pharyngitis, Schmerzen im Handgelenk, psychische Störungen |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
Reguliert Herz-Qi |
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Besonderheit: |
· Luo-Punkt |
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He 7 (Shenmen)! |
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Lokalisation: |
Lateral Beugefalte Handgelenk, radial der Sehne Musc. flexor carpi ulnaris. Palmare Seite Handgelenk, ulnar der Sehne Musc. flexor carpi ulnaris |
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Indikation: |
Schlafstörungen, Angstzustände, Erregungszustände, Nervosität, innere Unruhe, psychosomatische Störungen, Entzugserscheinungen, Geburts-erleichterung, Geburtsvorbereitung, Epilepsie, Angina pectoris, Herz-neurose, vegetative Herzbeschwerden, Tachykardie |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
Beruhigt das Shen und harmonisiert das Herz |
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Besonderheit: |
· Yuan-Punkt · Sedierungspunkt Herz · Wichtiger psychisch harmonisierender Punkt mit Du 20 Baihue und Pe 6 Neiguan · Sehr wichtiger Punkt! |
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He 8 (Shaofu) |
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Lokalisation: |
Palmar zwischen 4. und 5. Os metacarpale. Zwischen Fingerspitzen Ring- und Kleinfinger geballter Faust |
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Indikation: |
Handschmerzen, M. Raynaud, Enuresis, Pruritus, Schwitzen der Hand |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
Ying-Punkt |
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He 9 (Shaochon) |
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Lokalisation: |
Radialer Nagelwinkel des Kleinfingers |
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Indikation: |
Bei Notfällen von Herz und Kreislauf. Akute psychische Störungen, Depression, akute Thoraxschmerzen |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Jing-Punkt · Tonisierungspunkt Herz |

Abb. 23: Verlauf Dünndarmmeridian
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Dü 1 (Shaoze) |
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Lokalisation: |
Ulnarer Nagelwinkel des Kleinfingers |
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Indikation: |
Akute Notfälle, Fieber, Laktationsstörungen, Kopfschmerzen |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Jing-Punkt |
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Dü 3 (Houxi) ! |
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Lokalisation: |
Ulnarer Rand der Faust ulnares Ende der Handquerfalte |
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Indikation: |
Schmerzen, Verspannung von Nacken und Schulter, Torticollis, HWS-Syndrom, Tinnitus, Kopfschmerzen, Fieber, Lähmungen und Neuropathien der Hand |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
Kühlt innere und äußere Hitze, Schlüsselpunkt des Du Mai, klärt den Geist |
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Besonderheit: |
· Tonisierungspunkt Dünndarm · Kardinalpunkt Du Mai · Bach-Shu-Punkt · Sehr wichtiger Punkt! |
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Dü 5 (Yanggu) |
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Lokalisation: |
An der Handkante am ulnaren Ende der Handgelenksfalte am Proc. styloideus |
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Indikation: |
Handgelenksschmerzen, Karpaltunnelsyndrom |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
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Dü 6 (Yanglao)! |
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Lokalisation: |
In der Vertiefung radial vom Proc. styloideus ulnae |
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Indikation: |
Bei akuten schmerzhaften Erkrankungen im Meridianverlauf, schmerzhafter Nacken und Schulter, gemeinsam mit Dü 3 Houxi |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Xi-Punkt |
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Dü 9 (Jianzhen)! |
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Lokalisation: |
Bei Adduktion des Armes, 1 Cun oberhalb der dorsalen Falte der Axilla |
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Indikation: |
Periarthritis humeroscapularis, Schulter-Arm-Syndrom, Lähmungen des Armes |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Wichtiger Lokalpunkt |
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Dü 11 (Tianzong)! |
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Lokalisation: |
Verbindungslinie Spina scapulae und untere Scapulaspitze, zwischen oberem und mittlerem Drittel in der Fossa infrascapularis |
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Indikation: |
Schmerzen der Schulter |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Wichtiger Lokalpunkt |
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Dü 14 (Jianwaishu) |
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Lokalisation: |
3 Cun lateral Unterrand des Proc. spinosus des 1. thorakalen Wirbels, lateral von Du 13 Taodao |
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Indikation: |
Schmerzen der Schulter, HWS-Syndrom |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Transportpunkt (Shu) G Gefährlicher Punkt! |
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Dü 17 (Tianrong) |
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Lokalisation: |
Dorsal vom Kieferwinkel, vor Musc. sternocleidomastoideus |
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Indikation: |
Tonsillitis, Pharyngitis, Heiserkeit, Dysarthrie des Kiefergelenks |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
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Dü 18 (Quanliao)! |
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Lokalisation: |
Caudal des Arcus zygomaticus, unter lateralem Augenwinkel |
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Indikation: |
Trigeminusneuralgie, Sinusitis, Fazialisparese, Schmerzen der Oberkiefer-zähne |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Wichtiger Lokalpunkt bei „Wind im Kopfbereich“ |
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Dü 19 (Tinggong)! |
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Lokalisation: |
Bei leicht geöffnetem Mund in der Vertiefung vor Tragus |
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Indikation: |
Tinnitus, Morbus Meniere, Ohrinfektionen, Trigeminusneuralgie |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Gemeinsam mit SJ 21 Ermen und Gb 2 Tinghui gestochen · Wichtiger Punkt bei Ohrenbeteiligung |

Abb. 24: Verlauf Blasenmeridian
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BI 1 (Jingming) |
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Lokalisation: |
0,1 Cun medial oberhalb des innereren Augenwinkels |
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Indikation: |
Erkrankungen des Auges, der Tränendrüse, des Augenlids |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
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BI 2 (Zanzliu)! |
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Lokalisation: |
Mediales Ende Augenbraue, oberhalb innerer Augenwinkel, entspr.
For. nerv. supraorbitalis |
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Indikation: |
Augenerkrankungen, Sinusitis frontalis, frontale Kopfschmerzen, Migräne |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Wichtiger Lokalpunkt |
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BI 10 (Tianzhu)! |
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Lokalisation: |
1,3 Cun lateral Du 15 (C 1/2), 0,5 Cun oberhalb Haaransatz, höchste Stelle des Musc. trapezius |
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Indikation: |
Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Sehstörungen, HWS-Syndrom, Pharyngitis, Erkältungen |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
Beruhigt "inneren Wind", = wandernde Schmerzen, eliminiert pathogene Einflüsse, löst Blockaden und Stagnation von Qi |
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Besonderheit: |
· Sehr wichtiger Punkt! |
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BI 11 (Dashu)! |
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Lokalisation: |
1,5 Cun lateral Dornfortsatz Th 1 |
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Indikation: |
Gelenkerkrankungen, rheumatoide Arthritis, okzipitale Kopfschmerzen, HWS-Syndrom, Asthma bronchiale, Husten, Fieber |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Meisterpunkt für Knochen |
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BI 12 (Fengmen) |
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Lokalisation: |
1 Cun lateral
Unterrand Th 2 |
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Indikation: |
BWS-Syndrom |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Wichtiger Punkt bei akuten Erkältungen |
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BI 13 (Feishu)! |
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Lokalisation: |
1,5 Cun lateral vom Unterrand des Dornfortsatzes des 3. Brustwirbel, Th 3 |
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Indikation: |
Lungenerkrankungen, Asthma bronchiale, chronische Bronchitis |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Shu-Punkt der Lunge |
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Bl 15 (Xinshu)! |
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Lokalisation: |
1,5 Cun lateral des Dornfortsatzes des 5. Brustwirbels, Th 5 |
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Indikation: |
Herzerkrankungen, Angina pectoris, Tachykardien. Psychische Störungen und Gedächtnisschwäche |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
Beruhigt Herz und Geist, reguliert das Fließen von Qi und Blut |
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Besonderheit: |
· Shu-Punkt des Herzens |
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BI 17 (Geshu)! |
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Lokalisation: |
1,5 Cun lateral Dornfortsatz des 7. Brustwirbels, Th 7 |
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Indikation: |
Schluckauf, Husten, Erbrechen, Übelkeit, Dysphagie, Asthma bronchiale, Dyspnoe, Interkostalneuralgie, BWS-Syndrom, Anämie |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
Bewegt Qi, löst Feuchtigkeit und Hitze |
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Besonderheit: |
· Shu-Punkt des Diaphragma · Meisterpunkt für Blut · Sehr wichtiger Punkt! |
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Bl 18 (Ganshu)! |
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Lokalisation: |
1,5 Cun lateral des Dornfortsatzes des 9. Brustwirbels, Th 9 |
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Indikation: |
Erkrankungen von Leber und Gallenblase, Augenerkrankungen, Interkostalneuralgie, BWS-Syndrom |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
Bewegt Qi, löst Feuchtigkeit und Hitze |
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Besonderheit: |
· Shu-Punkt der Leber |
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BI 19 (Danshu)! |
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Lokalisation: |
1,5 Cun lateral des Dornfortsatzes des 10. Brustwirbels, Th 10 |
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Indikation: |
Leber- und Gallenwegserkrankungen |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Shu-Punkt der Gallenblase |
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BI 20 (Pishu)! |
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Lokalisation: |
1,5 Cun
lateral Dornfortsatz 11. Brustwirbel, Th 11 |
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Indikation: |
Oberbauchschmerzen, Diarrhoe, Pankreaserkrankungen |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Shu-Punkt der Milz |
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BI 21 (Weishu)! |
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Lokalisation: |
1,5 Cun
lateral Dornfortsatz 12. Brustwirbel, Th 12 |
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Indikation: |
Ulcera ventriculi et duodeni, chronische Gastritis |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Shu-Punkt des Magens |
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BI 22 (Sanjiaoshu)! |
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Lokalisation: |
1,5 Cun lateral Dornfortsatz 1. Lumbalwirbel, L 1 |
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Indikation: |
Abdominelle Erkrankungen, Magenerkrankungen, Lumbalgien |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Shu-Punkt des Sanjiao |
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BI 23 (Shenshu)! |
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Lokalisation: |
1,5 Cun lateral Domfortsatz 2.Lumbalwirbel, L 2 |
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Indikation: |
Schwächezustände, chronische Müdigkeit, Depression, Urogenital-erkrankungen, chronische Harnwegsinfekte, Impotenz, LWS-Syndrom, Ischialgien, Ohrerkrankungen wie Tinnitus, M. Meniere |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Shu-Punkt der Niere · Sehr wichtiger Punkt! |
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BI 24 (Qihaishu) |
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Lokalisation: |
1,5 Cun lateral Domfortsatz 3. Lumbalwirbel, L 3 |
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Indikation: |
LWS-Syndrom, Ischialgie, Dysmenorrhoe |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Shu-Punkt des Meeres der Energie |
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BI 25 (Dachangshu)! |
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Lokalisation: |
1,5 Cun lateral Dornfortsatz 4. Lumbalwirbel, L 4 |
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Indikation: |
Diarrhoe,
Obstipation, Colon irritabile, LWS-Syndrom, Ischialgie |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Shu-Punkt des Dickdarms · Wichtiger Punkt bei Lumbalgien |
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BI 28 (Pangguangshu)! |
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Lokalisation: |
1,5 Cun lateral der Mittellinie in Höhe der 2. Sakralöffnung. |
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Indikation: |
Urogenitalerkrankungen, chronische Hamwegsinfekte, Lumbalgie, Ischialgie |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
· Shu der Blase |
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BI 32 (Ciliao)! |
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Lokalisation: |
2. Foramen sacrale |
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Indikation: |
Lumbalgie,
Obstipation |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
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BI 40 (Weizhong)! |
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Lokalisation: |
Mitte der Beugefalte Knie |
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Indikation: |
Lumbalgie, Ischialgie, Erkrankungen der Beckenorgane, Dysmenorrhoe, Impotenz, Enuresis. Hauterkrankungen wie Neurodermitis. |
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Lokale Wirkung: |
Gonarthrose und Paresen der unteren Extremität |
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TCM: |
Löst Hitze des Blutes, eliminiert Wind und Feuchtigkeit |
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Besonderheit: |
· He-Punkt · Meisterpunkt Rücken,LWS · Sehr wichtiger Punkt! |
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BI 57 (Chengshan)! |
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Lokalisation: |
Zwischen den Muskelbäuchen des Musc. gastrocnemius |
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Indikation: |
Wadenkrämpfe, LWS-Syndrom, Ischialgie, Hämorrhoiden, Stirnkopf-schmerzen |
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Lokale Wirkung: |
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TCM: |
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Besonderheit: |
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BI 58 (Feiyang) |
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Lokalisation: |
7 Cun oberhalb Bl 60 |
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Indikation: |
Lumbalgie, Ischialgie, Augenerkrankungen |